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Samstag, 28. Mai 2011

[Movie Review] Blood Diamond

Blood Diamond in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Danny Archer ist Diamantenschmuggler mit Leib und Seele. Durch seine jahrelange Arbeit für den Söldnerkommandanten Colonel Coetzee ist er mit der Lebensart in afrikanischen Krisengebieten bestens vertraut und auch was Verhandlungen mit Rebellenführern und Unterhändlern angeht ist Danny mit allen Wassern gewaschen.

Als er eines Tages doch einmal geschnappt wird und ihn weder sein Charme noch sein Geld vor der verhaftung bewahren, landet er in Sierra Leone im Gefängnis. Während eines Aufruhrs wird er auf den Fischer Solomon Vandy aufmerksam, welcher angeblich über den Standort eines 100 Karat Diamants bescheid weiß. Während er den Diamantenraub plant, trifft er in Freetown auf die Journalistin Maddy Bowen.

In der folgenden Zeit kreuzen sich die Wege der beiden immer häufiger und beide merken, dass sie einander brauchen. Danny um an den Diamanten zu kommen, Maddy um eine große Story zu bekommen. Doch auch Solomon hat Ziele und so verspricht Danny ihm, seine Familie zu finden und ihm ein sicheres Leben zu ermöglichen. Allerdings läuft vieles nicht wie geplant.

Edward Zwick inszeniert mit "Blood Diamond" einen Film der eine interessante Thematik zeigt, stellenweise aber schauspielerisch nicht den Erwartungen, die man bei diesem Cast haben kann, gerecht wird.


Dazu einige Darsteller in der Einzelkritik:

Leonardo DiCaprio (Danny Archer) zeigt mit seiner guten Leistung, dass er eine Stärke für Einzelgängertypen besitzt. Ähnlich wie im 2008 erschienenen Thriller "Der Mann, der niemals lebte" spielt er den abgebrühten Alleingänger auf sehr hohem Niveu, sehr authentisch, sehr glaubhaft.

Jennifer Connelly (Maddy Bowen) spielt die Rolle der Stimmungs- und Meinungslatenten Jungjournalistin, wie auch schon ihre Rollen in "Requiem for a dream" und "Der Tag an dem die Erde still stand" sehr solide.

Dijimoun Hounson (Solomon Vandy). Wer Forest Withtaker in "Der letzte König von Schottland" beeindruckend fand, wird auch um eine Honoration von Hounson nicht hinweg kommen. Ähnlich wie Whitaker zeigt Hounson, wie sehr man dem Wahnsinn verfallen kann, wenn man sein Leben lang nur von Krieg und Elend umgeben ist.


Zur Story

die sehr authentisch, nahezu perfekt mit der anarchistenschen Umgebung von Westafrika verschmilzt, kann man nicht viel schlechtes sagen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich dort wohl ähnliche Geschichten zutragen und dieser Sachverhalt wird, wie oben beschrieben, sehr authentisch gezeigt.

Was mich aber stört ist, dass es Stellenweise so rüberkommt, als wenn die Chemie zwischen Connelly und DiCaprio nicht gestimmt hat. Einige Dialoge wirken eher auswendig gelernt und aufgesetzt, statt vernünftig geschauspielert.

Der Soundtrack von James Newton Howard orientiert sich lose an afrikanischer Musik, welche hauptsächlich dazu benutzt wird, Jagd- und Verfolgungsszenen zu unterlegen oder die atemberaubenden Kameraeinstellungen zu untermalen. mit welchen im Kontrast zum wilden, anarchistischen Afrika auch das weitläufige, unergründliche und ebenso faszinierende Afrika gezeigt wird.

Alles in allem ist "Blood Diamond" ein intellektuell, aufrüttelnd angehauchtes Hollywooddrama, welches man durchaus als Anlaß nehmen kann, sich näher mit der Materie zu befassen.

Für Fans von: Der Mann, der niemals lebte, Der letzte König von Schottland

Donnerstag, 26. Mai 2011

[Movie Review] Wer ist Hanna?

Wer ist Hanna in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Vor langer Zeit wurde CIA Agent Erik Heller (Eric Bana) Opfer einer Verschwörung und musste sich zusammen mit seiner damals 2 jährigen Tochter in die Wildnis am Nordpolarkreis zurückziehen. Die Jahre zogen ins Land und er trainierte seine Tochter immer weiter zu einer kampferprobten und kaltblütigen Mörderin. Nun, als sie das Alter von 14 Jahren erreicht, entscheiden die beiden, sich an der Frau zu rächen die damals Hannas Mutter getötet hatte. Die knallharte Businessfrau Marissa Wiegler (Cate Blanchett) erfährt schon bald von der Rückkehr des Deserteurs und eine atemlose Jagd durch Europa beginnt. Die Dinge beginnen sich zu überschlagen und alles läuft auf einen Showdown in Berlin zu.

Joe Wright inszeniert mit "Hanna" einen sehr zwiespältigen Film über die Beziehung von Vater und Tochter, die Gnadenlosigkeit mit der Menschen gejagt werden, sowie die ersten Gehversuche einer Teenagerin in der Zivilisation. Zum einen übertrifft die schauspielerische Leistung der Hauptakteure sowie die Kälte und die Spannung, vor allem zu Beginn des Films meine Erwartungen, aber leider muss ich sagen das mich die Story gegen Ende des Filmes einfach nicht mehr überzeugt hat. Dazu aber später mehr .


Die wichtigsten Akteure in der Einzelkritik

Saoirse Ronan (Hanna) zeigt nach ihrer großartigen Leistung in "in meinem Himmel", dass sie schon längst den schauspielerischen Kinderschuhen entwachsen ist und auch in harten, erbarmungslosen Rollen sehr gut agiert. Kurz gesagt ist ihre Leistung als Hanna äußerst preisverdächtig, und wir alle dürfen uns darauf freuen sie schon bald wieder im Kino sehen zu dürfen (in "the Way back" welcher am 30.6 in die deutschen Kinos kommt).

Eric Bana (Erik Heller) spielt die Rolle in welcher er einerseits den fürsorglichen Vater und Lehrmeister darstellt der langsam einsehen muss, dass ihm seine Tochter in Sachen Fitness und Kraft langsam den Rang abläuft, andererseits aber auch den Ex-Eliteagenten der es immer noch mit vielem aufnehmen kann, äußerst solide.

Cate Blanchett (Marissa Wiegler) brilliert als CIA Agentin mit psychischen Problemen, einem verletzten Mutterinstinkt, einer Vorliebe für Schuhe und einem Faible für Zahnpflegeprodukte. Die ganze Kälte und Emotionslosigkeit ist einfach sehr gut gespielt. Auch ihr Part im großen Finale wirkt Klasse.

Zurück zur Story

Ich finde es äußerst schade, dass es Regisseur Joe Wright nicht gelingt, den ganzen Film über einen roten Faden zu behalten. Vor allem in den letzten 45 min überschlagen sich die Ereignisse meiner Meinung nach zu sehr und einige interessante, mögliche Handlungsstränge werden zu kurz aufgegriffen.

Positiv zur Story muss man aber sagen, dass die ersten Schritte von Hanna in die "normale" Welt klasse inszeniert sind. Zum Schauplatz muss man sagen, dass spätestens seit den Bourne Filmen Jagden quer durch Europa auch im Mainstreamkino salonfähig geworden sind. Vor allem das Ende in Berlin überzeugt durch klug gewählte Schauplätze.

Der Soundtrack von den Chemical Brothers wirkt leider stellenweise arg unpassend, einen OST der Marke John Powell hätte ich mir eher gewünscht, das ist aber Geschmackssache. Alles in allem lebt "Wer ist Hanna?" vor allem von den großartigen Leistungen von Cate Blanchett und Saoirse Ronan und der Spannung.

Für Thrillerfans ein muss!

Für Fans von: Die Bourne Verschwörung

Donnerstag, 19. Mai 2011

[Movie Review] Pirates of the Caribbean 4 - On Stranger Tides

Pirates of the Caribbean 4 in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Cptn. Jack is back! Einige Umstände haben ihn nach London verschlagen, wo er schon bald auf einige alte Bekannte trifft. Diese bereiten ihm auch einige Überraschungen, und so findet er sich schon bald auf dem Schiff von Blackbeard, einem der gefürchtetsten Piraten, wieder. Denn seine geliebte "Pearl" ist verschwunden, und so macht er sich diesmal nicht als Kapitän, aber als Navigator auf, um die Quelle der ewigen Jugend zu suchen, um die ein Wettlauft zwischen Piraten, Spaniern und Briten endbrannt ist.

Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass ich mir von der Story mehr erhofft hätte, dazu aber später mehr. Zunächst einmal einige der Akteure in der Einzelkritik:

Johnny Depp (Cptn. Jack Sparrow) brilliert in seiner angestammten Hauptrolle und gibt dem aberwitzigen Piraten Jack eine gelunge Mischung aus Durchtriebenheit und Extravaganz, welche ihn schon in den ersten 3 Teilen ausgezeichnet haben.

Penelope Cruz (Angelica) bleibt im Gegensatz zu ihrem Hauptdarstellerkollegen eher blass, was nicht heissen soll das ihre Leistung schlecht war, sondern eher dass sie entgegen meiner Erwartungen allerbestenfalls durchschnittlich schauspielert.

Pirates of the Caribbean lebt vor allem von zweierlei Dingen. Zum einen wären da die tollen Effekte was sowohl die kleineren Sachen wie z.B die Schiffsanimationen, als auch die größeren Landschafts und Stadtbilder (Das London mit seinen Spelunken und dem Trubel auf den Straßen finde ich z.B sehr gelungen.). Zum anderen wären die tollen Charakter; allen voran die Geschichten um die beiden Kapitäne Blackbeard und Barbarossa. Die Reaktionen auf ihre Taten innerhalb der Crew sind toll inszeniert. Aber leider missfällt mir storytechnisch die letzte Stunde die zunächst einmal stark beginnt und den Film auf ein hohes Niveau zieht, welches dann aber später immer weiter runtergerissen wird, meiner Meinung nach vor allem durch einige Szenen die ich so weder vom Comedy- noch vom Filmfan Standpunkt aus nachvollziehen kann. Und genau das ist es was diesen Film zu seiner Wertung bringt, denn gegen Ende fehlt mir die gewisse Ernsthaftigkeit und der rote Faden, denn meiner Meinung nach ist Regisseur Rob Marshall die letzte halbe Stunde doch ein wenig entglitten.
Aber, und das kann ich nur noch einmal positiv anmerken, der Soundtrack ist wieder absolut spitze! Hans Zimmer zeigt wie gewohnt, dass er ein sehr gutes Gefühl für die musikalische Untermalung von Filmen hat. Alles in allem ist dieser Film für Fans der Serie und von Johnny Depp ein muss. Alle anderen (besonders wenn ihr die ersten drei Teile bereits gesehen habt) sollten ihm eine faire Chance geben, gesehen haben sollte man ihn alle mal.

Für Fans von: Pirates of the Caribbean 3

Samstag, 7. Mai 2011

[Movie Review] Limitless - Ohne Limit

Limitless in der IMDB





Mein Rating: 7/10

Der erfolglose Buchautor Eddie Morra kommt durch seinen Ex-Schwager, ein exzentrischer Drogendealer mit einigen mächtigen Feinden, mit der neuen Wunderpille NZT-48 in Kontakt. Durch einen Zufall bekommt er bald einen ansehnlichen Vorrat und sein Leben beginnt sich radikal zu ändern. Er schreibt innerhalb von wenigen Tagen Romane, wird zum Börsenprofi und lernt Sprachen im Schlaf. Sein Aufstieg in die Upper-Class wird jedoch nicht nur von wohlgesinnten Weggefährten begleitet und schon bald sieht Eddie sich ernsten Schwierigkeiten gegenüber...

Bradley Cooper zeigt in diesem Thriller von Neil Burger, dass er inzwischen den Hollywood-Kinderschuhen, welche er für seine Rollen u. a. in "Hangover" erhalten hat, entwachsen ist und sich immer weiter in die erste Riege des modernen Kinos spielt. Der Film wird vor allem durch seine interessante Mischung aus virtuellen Effekten (Zoomperspektiven, Farbspiele, Umgebungsdetails...) zu einem optischen Meilenstein, welcher die onehin schon starke Story zu einem ansehenlichen Thriller macht. Trotzdem wirken viele Szenen unfreiwillig komisch, denn zum einen werden einige Stereotypen bedient (speziell die Russen), und die Message des Films, (welche ich für meinen Teil auf "nehmt ruhig Drogen, aber sorgt dafür das ihr immer genug Nachschub habt", reduziere) ist durch den stellenweise sehr verharmlosenden Umgang mit Drogen schon recht fragwürdig. Alles in allem kann man sagen, dass Limitless in viele Richtungen feuert und man ihn sich durchaus ansehen sollte, denn solide ist die Story allemal. Und die Leistung von Bradley Cooper ist einfach klasse.

Für Fans von: Bruce Allmächtig

Freitag, 6. Mai 2011

[Movie Review] Miracle - Das Wunder von Lake Placid

Miracle in der IMDB



Mein Rating:7/10

Dieser Sportfilm basiert auf der wahren Geschichte des US Olympia Eishockeyteams von 1980, welches von Coach Brooks neu aufgestellt wurde und welcher dafür sorgte das aus vielen Einzelakteuren ein Team wurde.

Zunächst einmal fallen einem bei diesem Film viele Parallelen zum Film "Coach Carter" auf. Denn wie dieser zeichnet sich auch "Miracle" durch die tolle Leistung des Hauptdarstellers aus. Coach Brooks wird von Kurt Russel sehr glaubhaft gespielt, und auch die Rolle der Ehefrau Patty ist mit Patricia Clarkson wirklich gut besetzt. Das Problem bei Filmen wie diesen ist, dass es sehr viele Nebendarsteller gibt und es den Rahmen sprengen würde, jeden einzeln zu erwähnen. Unter den Spieler tuen sich meiner Meinung nach besonders Eddie Cahill und Patrick O'Brien Dempsey hervor. Leider bleibt unter dem Strich gesehen der Soundtrack hinter vergleichbaren OST's zurück, was aber nicht sonderlich stört. Was allerdings stört ist die Tatsache, dass der Film gegen Ende in einigen Szenen sehr in die Gefühlsduselei abrutscht, was zum Glück aber auf einige kurze Momente beschränkt bleibt. Ansonsten kann ich nur sagen, das "Miracle - Das Wunder von Lake Placid" ein sehr sehenswerter Sportfilm ist. Wenn euch der Sinn nach etwas mehr steht, schaut ihn euch zusammen mit Coach Carter auf einem DVD Abend an. Viel Spaß!

Für Fans von: Coach Carter , Spiel auf Sieg , Das Wunder von Bern

Mittwoch, 4. Mai 2011

[Movie Review] Gattaca

Gattaca in der IMDb


Mein Rating: 7/10

Seine Träume in einer Welt, die ihn nicht braucht.
Gattaca erzählt die futuristische Geschichte von Vincent Freeman (Ethan Hawke), einem "Gotteskind". Wegen einer Lebenserwartung von max. 30 Jahren und einem künstlich erzeugten, überlegenen Bruders scheint es für ihn unmöglich zu sein, jemals Astronaut zu werden. Das ändert sich schlagartig, als Vincent die Chance bekommt, sein Leben mit dem des perfekten (und genau deswegen zutiefst deprimierten) Jerome E. Morrow (Jude Law !)zu tauschen. So schafft er es, seinem Traum näher zu kommen und trifft dabei auf Irene Cassini (Uma Thurman), ebenfalls ein "Gotteskind".
Doch plötzlich wird Vincents Traum gefährdet, als ein alter Bekannter auftaucht und Vincents wahre Identität entdeckt. All das endet schließlich in einem der, wie ich persönlich sagen muss, besten Filmenden die ich kenne.
Dieser Film zeigt, wie die Zukunft für uns aussehen könnte: Durch technische Innovationen erzeugter Faschismus und das ständige Streben nach Perfektion. Und selbst wenn der Film von 1997 ist, so sind diese Vorstellungen dennoch realistisch und zeigen uns gleichzeitig die Probleme von morgen.
Unbedingt zu beachten ist der grandiose Soundtrack des Films!

Für Fans von: Star Wars, Matrix, V wie Vendetta

Donnerstag, 21. April 2011

[Movie Review] Der letzte König von Schottland

Der letzte König von Schottland in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Diese auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte um das Leben von Idi Amin als Diktator von Uganda, und wie er seinen Leibarzt, den jungen Dr. Garrigan, in einer Scheinwelt leben lässt die sich nur langsam lichtet, wird vor allem von der großartigen Leistung von Forest Whitaker getragen. Die Rolle des jungen Mediziners aus Schottland, der in die Welt zieht um "etwas zu bewegen" ist mit James McAvoy sehr treffend besetzt. Das Szenenbild des Films wird von einigen Original Archivaufnahmen unterlegt die im Vor- und Abspann weitere Erläuterungen zu den Geschehnissen während der Amtszeit des Diktators bringen.

Der Film thematisiert die Probleme im Afrika von damals, wie auch von heute sehr treffend und die gesamte Beziehung der beiden Hauptprotagonisten die in einem brutalen Wettlauf endet werden durch die oben genannten glaubhaft gespielt. Trotzdem muss man leider sagen das der Film leider nicht die Ursprünge dieser Machtergreifung schildert und wie man es verbessern könnte, sondern nimmt vielmehr Fokus auf die labile Psyche des Diktators. Trotzdem ist "Der letzte König von Schottland" ein interessanter Film der einen auch lange danach noch beschäftigt.

Für Fans von:Blood Diamond, Der Untergang

Freitag, 15. April 2011

[Movie Review] American Gangster

American Gangster in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Die Geschichte des jungen Afroamerikaners Franc Lucas, gespielt von Denzel Washington, der vom Fahrer eines lokalen Mafiabosses zu einem der einflussreichsten Kriminellen in den USA aufsteigt, und dabei von dem jungen und engagierten Cop Richie Roberts (Russel Crowe) gejagt wird, besticht trotz ihrer Länge vor allem durch die Leistung der Hauptdarsteller und die Authenzität die, die 60er Jahre und die Zeit des Vietnamkriegs sehr gut wiedergibt. All das Blitzlicht in dem sich die New Yorker Upper Class sonnt, sowie die Abgründe die sich durch die Gewalt und die Drogenprobleme in vielen Stadtteilen auftun und die Familiengeschichte von Lucas sind einfach klasse von Regisseur Ridley Scott in Szene gesetzt.
Trotzdem hat dieser Film ein Problem und zwar kommt es erst spät gegen Ende ein Katz- und Mausspiel zwischen Polizei und Unterwelt, was dem ganzen eine starke Zähigkeit sowie einen Hauch von Langeweile verpasst. Schade drum, den mit seinen Filmen "Black Hawk Down" und "Der Mann, der niemals lebte", hat Ridley Scott gezeigt dass er auch durchaus für Spannung sorgen kann.
Zur eben beschriebenen Authenzität trägt übrigens auch der Soundtrack bei der das gesamte Geschehen im 60er und 70er Jahre Stil unterlegt. Somit reiht sich "American Gangster" in die Liga der hochwertigen Gangsterfilme ein und ist neben "Departed - Unter Feinden" einer der besten der vergangenen Dekade.

Für Fans von: Departed - Unter Feinden, GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia, The Business, Der Pate

Donnerstag, 31. März 2011

[Movie Review] Body of Lies - Der Mann, der niemals lebte

Body of Lies in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 7/10

Ridley Scott schafft mit Body of Lies einen interessanten aber zähen Thriller, der erst nach ca. einer Stunde wirklich spannend wird. Inmitten der Story die teilweise recht langweilig wird, glänzen die beiden Hauptdarsteller Leonardo diCabrio und Russel Crowe jedoch in ihren beiden Rollen und schaffen es einige dröge Momente ein wenig interessanter zu gestalten. Was leider auch aufällt ist der stellenweise schwache Soundtrack. Wer sich für CIA Arbeit und Verbindungen im Nahen Osten interessiert den wird auch dieser Film stellenweise begeistern, andernfalls wird einen wohl die erste Stunde zum abschalten bewegen.

Für Fans von: Der Staatsfeind Nr. 1 , Operation Kingdom , The Green Zone

Donnerstag, 17. März 2011

[Movie Review] The Business

The Business in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Dieser englische Gangsterfilm besticht vorrallem durch seine (wenn auch mit einem Augenzwinkern) Musik und seine hohe Authenzität. Im Gibraltar der 80er Jahre arbeitet sich der kleine Gangster Frankie zur rechten Hand von Gangchef Charlie rauf. Der Film zeigt wie weit Gier einen treiben kann und wie schnell sich paradiesische Zustände in ein Inferno verändern können. Genretypisch darf man auch bei "the Business" mit vielen Waffen, Drogen und Frauen rechnen, was jetzt klischeehaft klingt, den Film aber durchaus sehenswert macht.

Für Fans von: Lord of War , Layer Cake und Scarface

Dienstag, 15. März 2011

[Movie Review] Blair Witch Project

Blair Witch Project in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Zugegeben ich mag diese Handkamerafilme, auch wenn sie meistens low-bugdet Probleme haben. Blair Witch Project ist sozusagen die "Mutter" dieses Genres. Die Geschichte von 3 Filmstudenten die sich auf die Suche nach der Hexe von Blair machen, wirkt durch die Kameratechnik sehr authentisch und auch die schauspielerischen Leistung ist auf anehmbaren Niveau. Trotzdem kommt einem immer wieder das Gefühl, dass stellenweise zu dick aufgetragen wird (Schauspielerisch gesehen). Auch bleiben die Horrorelemente hinter den Erwartungen zurück sodass dieser Film eher zu einer psychologische Extremsituationsstudie wird. Trozdem für Fans des Genres ein Muss.

Montag, 14. März 2011

[Movie Review] Stichtag

Stichtag in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Für mich eine typische Hollywood Komödie, oder anders gesagt ein lustiger Feel Good Movie mit einigen sehr guten Szenen. Der Film ist über weite Strecken wunderbar vorhersehbar, aber ähnlich wie Kindsköpfe sollte man bei solch einem Werk keine tiefgehende Story erwarten. Wer sich trotzdem oder vielleicht gerad wegen diesen Tatsachen entscheidet dem ganzen eine Chance zu geben wird stellenweise nur schwer aus dem Lachen rauskommen, andererseits wohl aber auch durch einige Längen gelangweilt. Trozdem alles in allem eine Empfehlung.

Sonntag, 13. März 2011

[Movie Review] Coach Carter

Coach Carter in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein Klasse Sportfilm über die Amtszeit von Coach Ken Carter an der Richmond High, einer Highschool die bis zu seinem Amtsantritt einen sehr zweifelhaften Ruf hatte. Der Film mit vielen Jungschauspielern und solider, auf einer wahren Geschichte beruhenden, Story wird vor allem durch seine vielen Brüche in der Handlung und des sehr guten Soundtracks zu einem Film für die ganze Familie.

Samstag, 12. März 2011

[Movie Review] Die letzten Glühwürmchen

Die letzten Glühwürmchen in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein bewegendes und authentisches Drama über 2 Geschwister in Japan während des 2. Weltkriegs. Der Film beschreibt die verzweifelte und aussichtslose Lage in welcher sich die beiden befinden mit vielen dramaturgischen Elementen vermeidet es aber geschickt auf die Tränendrüse zu drücken. Anders als der Zeichentrick vermuten lässt, richtet sich "Die letzten Glühwürmchen" ganz klar an Menschen jenseits der 16. Die intensive Geschichte und der gute Soundtrack machen aus diesem Werk einen Meilenstein der Ethnik und Antikriegsfilme.

Sonntag, 6. März 2011

[Movie Review] Hangover

Hangover in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein Film über 4 Freunde die das letzte Wochenende vor der Hochzeit ihres Freundes in Las Vegas ihren Junggesellenabschied feiern wollen, was durch den Konsum verschiedener Mittel jedoch zu einem Desaster gigantischen Ausmaßes wird. Durch den Film hindurch gibt es immer wieder zum brüllen komische Szenen und verrückte Charaktere welche die Freunde auf ihrem Abenteuer getroffen haben. Die bekannten Hauptdarsteller und die tolle Musik machen den Film zu einem der besten Hollywood Komödien.

Samstag, 26. Februar 2011

[Movie Review] True Grit

True Grit in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein tolles Westernremake von den Coen Brüder welche wie gewohnt, ihre Story mit viel Charaktertiefe stärken. Der Soundtrack macht einen soliden Eindruck und auch über den ganzen Film hinweg gibt es keine Szenen die halbherzig wirken. Besonders hervorzuheben ist die 14 Jährige Hailee Steinfeld die in ihrer ersten großen Rolle auf einer Wellenlänge mit Altstars wie Matt Damon oder Jeff Bridges ist.

[Movie Review] Radio Rock Revolution

Radio Rock Revolution in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Wunderbare aber leider etwas langatmige Mediensatire im England der 60er Jahre. Dieser Film liegt irgendwo zwischen V wie Vendetta und Free Rainer, und erzählt die Geschichte der "Piratensender" in der Nordsee. Die Hauptrollen sind mit Phillip Seymour Hoffman und Bill Nighy passend besetzt und auch musiktechnisch ist dieser Film sehr gut. Jedoch zieht sich die Story an manchen Stellen, ziemlich hin was dem ganzen einen kleinen Abbruch tut. Trozdem ist dieser Film vorrallem für Musikfans fast schon ein Muss.

Sonntag, 20. Februar 2011

[Movie Review] Blind Side - Die große Chance

Blind Side in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein bewegendes Drama mit sehr guten letzten 30 Minuten welches, aus meiner Sicht aber streckenweise hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, da es einige schauspielerische sowie einige storytechnische Mängel gibt. Denn Obwohl der Film nach auf einer wahren Geschichte beruht, gibt es einige nur zu vorhersehbare Szenen. Trozdem ist dieser Film sehens- und empfehlenswert den alles in allem gibt es keine groben Fehler die einem den Film mies machen.

Favu

Samstag, 19. Februar 2011

[Movie Review] Brücke nach Terabithia

Brücke nach Terabithia in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Überraschenderweise ist dieser Film kein Kinderactionfilm mit ein paar netten Gfx Effekten, sodern schildert vielmehr die Gefühlswelt und Träume von Kindern, und wie sie diese Verarbeiten. Der Film nähert sich dieser Thematik mit vielen tollen Ideen und großartigen Szenen bezüglich, kindlicher Fantasie, Schicksalsschlägen und Toleranz und Mobbing. Ein Film der für mehr gedacht ist als seine Kinder 2 Stunden davor zu parken.

Favu

Montag, 7. Februar 2011

[Movie Review] Up in the Air

Up in the Air in der IMDB

Mein Rating: 7/10

George Clooney überzeugt sehr in der Rolle des Vielfliegers Ryan Bingham. Durch den ganzen Film wird immer wieder klar wie sehr die Welt die für uns "Normalsterbliche" so beeindruckend ist (First und Buisnessclass Flüge sowie Hotelaufenthalte) für ihn völlig normal sind. Einzig und allein wirkt der Soundtrack dieses ansonsten sehr soliden Dramas rechtlieblos, wenn auch nicht auffallend. Dieser Film ist äußerst empfehlenswert und kann jeder Altersgruppe nur sehr ans Herz gelegt werden.

Favu

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