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Donnerstag, 21. Juli 2011

[Movie Review]: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 in der IMDb


Mein Rating: 10/10

Avada kedavra Harry Potter.
Es ist schon ein Wehrmutstropfen: Da ist man nun seit 10 Jahren begeisterter Harry Potter-Fan und dann verkündet der letzte Trailer doch das, worauf man nir gehofft hat: "Es endet alles"
Doch Regisseur David Yates versteht es, die Buchvorlage von J. K. Rowling in ein Fantasyfinale zu verwandeln, das alle bisherigen Grenzen pulverisiert und uns mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben wird!
Und wo könnte der Finale Kampf zwischen Gut und Böse besser stattfinden, als am magischsten Ort der Potter-Welt: Hogwarts, der nun letzten Bastion des Widerstandes gegen Lord Voldemort (Ralph Fiennes).
Nachdem Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) sich mit Schlangen, Todessern, Drachen und verrückten Kobolden um die Horkruxe Voldemorts duellieren mussten, kehren sie nun endlich an den "Anfang" zurück, um die 3 letzten zu finden. Doch Voldemort, nun im Besitz des mächtigen Elderstabes, führt seine Todesser-Armee gegen jeden Widerstand an und entfacht somit, die größte Zaubereschlacht, die die Potter-Welt je gesehen hat.
Aber dabei ist Voldemort nicht die einzige Gefahr. Im letzten Film der Saga werden nun endlich die Fragen, die sich seit dem ersten Teil angehäuft haben, gelüftet und und Zuschauern wird klar: Nichts ist so, wie es scheint. Beispielsweise klären sich die Fragen um die wahren Absichten des Severus Snape (Alan Rickman), man erhält einen ganz neuen Blickwinkel auf vertraute Charaktere und das große Geheimnis um die Blitznarbe erweitert sich um einen schiksalhaften Punkt. Da heißt es immer einen klaren Kopf zu bewahren.
Im letzten Film der Reihe sind es aber nicht nur die Kämpfe, die uns ins Staunen bringen oder uns tief erschüttern: Was sich aus den früheren Filmen ergeben hat, was sich entwickelt hat oder schon seit dem ersten Teil da war, findet hier nun ein Ende. Dabei werden viele Emotionen gezeigt, ständig schwankend zwischen größter Trauer und größtem Glück, welche sich über den gesamten Film verteilen und ihre Spuren beim Zuschauer hinterlassen. Seid auf alles gefasst. Hierfür kann man wieder einmal Regiesseur und Autorin danken: Das Thema der beiden letzten Teile, nämlich die "Heiligtümer des Todes", wird so perfekt eingesetzt, dass sich auf dieser Grundidee eine beispielose Struktur, aus knallharter Action (erzeugt durch den Elderstab) und ergreifenden Emotionen (aufgrund eines anderen "Heiligtums") ergibt. Wirklich grandios!         

Ja wirklich, ein unglaublich grandioser Film! Nicht nur, dass es der erste Potter-Film in 3D ist, nein, neben der mitreisenden Story werden hier erstmalig Spezialeffekte von unerahnter Größe gezeigt. Und dafür ist die Tatsache, dass sich der Film rund um Hogwarts abspielt, von entscheidender Bedeutung. Die Maße der Kulisse und die entstehenden Zauber schreien geradezu danach, etwas gigantisches zu erschaffen. Und das gelingt: Die Effekte umfassen wortwörtlich das gesamte Gelände und verleihen den Zaubern eine besondere Stärke und Farblichkeit. Besonders die vielen unterschiedlichen Charaktere bringen eine Vielfalt in dieses Effektspektakel.  
"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2" macht riesige Sprünge und es wird nicht leicht sein, einen zweiten Film, von solcher Harmonie zwischen Effekten und Story zu finden (klingt verdächtig nach einem Oscar).

Aber Vorsicht: Dieser Film steht im völligen Gegenteil zu Teil 1. Denn wo dieser noch ruhig und düster war, da ist Teil 2 bombastisch und explosiv und voller Leuchtkraft. Allerdings ist der Teil der Geschichte, den er erzählt, auch viel komplexer. Es geht um den Anfang der Saga, Hintergründe einzelner Charaktere, Bedeutungen von Details etc.. Bei diesem Film sollte man schon gut aufpassen, denn nur wer jeden der vielen kleinen Handlunsstränge versteht, der versteht auch deren Auflösungen und kann ohne große Fragen aus dem Kino gehen.
Weitere Voraussetzungen: Teil 1 MUSS bekannt sein; Wer ALLE Bücher gelesen hat, der versteht am Ende des Films alles.

Für Fans von: Harry Potter, Inception

Sonntag, 3. Juli 2011

[Movie Review] Transformers 3: Dark of the Moon

Transformers 3 in der IMDb


Mein Rating: 8/10

Generation 1 trifft auf Generation 2.
Mit Transformers 3 knüppft Produzent Michael Bay erstmals an die Vorgeschichte der Transformers und ihren Krieg um Cybertron an. Dabei wird enthüllt, dass die Mondlandung 1969 eine Bergungsmission für ein Transformers-Raumschiff war. An Bord: Sentinel Prime (Synchronsprecher: Leonard Nimoy!) , ehemaliger Anführer der Autobots und Lehrer Optimus Primes, und eine geheime Fracht, deren Sinn nur Sentinel zu kennen scheint.
Wieder in der Gegenwart angekommen erfahren Optimus Prime und Freunde, nach einer Auseinandersetzung mit Decepticon Shockwave, von dem lange gehüteten Geheimnis und machen sich sogleich auf zu einer Rettungsmission, von deren Erfolg ihr Schiksal vollkommen ändern könnte. Doch der Druck ist groß, denn der alte Feind rüstet mit Streitmächten auf, wie man sie noch nie zuvor hatte (vorallem Shockwave!): Megatron. Dieser sehnt sich nach schweren Schlachten aus den ersten beiden Teilen endlich nach dem Sieg.
Natürlich treffen wir in Teil 3 auch wieder auf Sam Witwicky (Shia LaBeouf), welcher weiterhin mit den alltäglichen Problemen eines Heranwachsenden zu kämpfen hat: Jobsuche, Stress mit dem späteren Chef (Überraschung: John Malkovich!), aufdringlichen Eltern und, ganz klar, seinen Autobot-Freunden. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, taucht da auch noch der zwilichtige Dylan Gould (Grey's Anatomy Star Patrick Dempsey!) auf und kommt Sam und seiner (neuen) Freundin Carly (Rosie Huntington-Whiteley) bedrohlich nahe. Nur eins ist jetzt noch schlimmer: die Decepticons!
Gemeinsam müssen Sam, ständiger Begleiter Simmons (John Turturro) und die Autbots nämlich erschrocken feststellen: Die Decepticons wissen um das Geheimnis, welches damals auf der "dunklen Seite des Mondes" gefunden wurde. Nun gilt es, den zu beschützen, der alles ändern könnte: Sentinel Prime ...
Im Verlauf dieser Geschichte baut Bay hier eine explosive Story auf, voller heroischer Schlachten, atemberaubenden Bildern und so manchen Überraschungseffekten. Jeder Fan eines ordentlichen Kampfes, wie man ihn sich schon immer gewünscht hat, kommt hierbei definitiv auf seine Kosten! Und selbst derjenige, der lieber auf derben Humor steht wird nicht enttäuscht: Comedy-Star Malkovich und Turturro (besonders mit seinem Film-Kollegen "Dutch")  wiegen die Last an Action mit der gleichen Last an Witz wieder auf. Selbst die Tatsache, dass die zweifache Hauptdarstellerin Megan Fox nun nichtmehr mitspielt, inszeniert Bay gekonnt.
Und schlussendlich lässt sich die Moral der Geschichte in etwa so beschreiben: Wir können viel von unseren Vorgängern lernen. Sowohl von ihren Heldentaten, als auch von ihren Sünden. Wir sollten aber nie vergessen eigene Taten zu vollbringen ...

Für Fans von: World Invasion: Battle L.A., Krieg der Welten, Black Hawk Down, I am Legend, I, Robot

Donnerstag, 26. Mai 2011

[Movie Review] Wer ist Hanna?

Wer ist Hanna in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Vor langer Zeit wurde CIA Agent Erik Heller (Eric Bana) Opfer einer Verschwörung und musste sich zusammen mit seiner damals 2 jährigen Tochter in die Wildnis am Nordpolarkreis zurückziehen. Die Jahre zogen ins Land und er trainierte seine Tochter immer weiter zu einer kampferprobten und kaltblütigen Mörderin. Nun, als sie das Alter von 14 Jahren erreicht, entscheiden die beiden, sich an der Frau zu rächen die damals Hannas Mutter getötet hatte. Die knallharte Businessfrau Marissa Wiegler (Cate Blanchett) erfährt schon bald von der Rückkehr des Deserteurs und eine atemlose Jagd durch Europa beginnt. Die Dinge beginnen sich zu überschlagen und alles läuft auf einen Showdown in Berlin zu.

Joe Wright inszeniert mit "Hanna" einen sehr zwiespältigen Film über die Beziehung von Vater und Tochter, die Gnadenlosigkeit mit der Menschen gejagt werden, sowie die ersten Gehversuche einer Teenagerin in der Zivilisation. Zum einen übertrifft die schauspielerische Leistung der Hauptakteure sowie die Kälte und die Spannung, vor allem zu Beginn des Films meine Erwartungen, aber leider muss ich sagen das mich die Story gegen Ende des Filmes einfach nicht mehr überzeugt hat. Dazu aber später mehr .


Die wichtigsten Akteure in der Einzelkritik

Saoirse Ronan (Hanna) zeigt nach ihrer großartigen Leistung in "in meinem Himmel", dass sie schon längst den schauspielerischen Kinderschuhen entwachsen ist und auch in harten, erbarmungslosen Rollen sehr gut agiert. Kurz gesagt ist ihre Leistung als Hanna äußerst preisverdächtig, und wir alle dürfen uns darauf freuen sie schon bald wieder im Kino sehen zu dürfen (in "the Way back" welcher am 30.6 in die deutschen Kinos kommt).

Eric Bana (Erik Heller) spielt die Rolle in welcher er einerseits den fürsorglichen Vater und Lehrmeister darstellt der langsam einsehen muss, dass ihm seine Tochter in Sachen Fitness und Kraft langsam den Rang abläuft, andererseits aber auch den Ex-Eliteagenten der es immer noch mit vielem aufnehmen kann, äußerst solide.

Cate Blanchett (Marissa Wiegler) brilliert als CIA Agentin mit psychischen Problemen, einem verletzten Mutterinstinkt, einer Vorliebe für Schuhe und einem Faible für Zahnpflegeprodukte. Die ganze Kälte und Emotionslosigkeit ist einfach sehr gut gespielt. Auch ihr Part im großen Finale wirkt Klasse.

Zurück zur Story

Ich finde es äußerst schade, dass es Regisseur Joe Wright nicht gelingt, den ganzen Film über einen roten Faden zu behalten. Vor allem in den letzten 45 min überschlagen sich die Ereignisse meiner Meinung nach zu sehr und einige interessante, mögliche Handlungsstränge werden zu kurz aufgegriffen.

Positiv zur Story muss man aber sagen, dass die ersten Schritte von Hanna in die "normale" Welt klasse inszeniert sind. Zum Schauplatz muss man sagen, dass spätestens seit den Bourne Filmen Jagden quer durch Europa auch im Mainstreamkino salonfähig geworden sind. Vor allem das Ende in Berlin überzeugt durch klug gewählte Schauplätze.

Der Soundtrack von den Chemical Brothers wirkt leider stellenweise arg unpassend, einen OST der Marke John Powell hätte ich mir eher gewünscht, das ist aber Geschmackssache. Alles in allem lebt "Wer ist Hanna?" vor allem von den großartigen Leistungen von Cate Blanchett und Saoirse Ronan und der Spannung.

Für Thrillerfans ein muss!

Für Fans von: Die Bourne Verschwörung

Donnerstag, 19. Mai 2011

[Movie Review] Pirates of the Caribbean 4 - On Stranger Tides

Pirates of the Caribbean 4 in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Cptn. Jack is back! Einige Umstände haben ihn nach London verschlagen, wo er schon bald auf einige alte Bekannte trifft. Diese bereiten ihm auch einige Überraschungen, und so findet er sich schon bald auf dem Schiff von Blackbeard, einem der gefürchtetsten Piraten, wieder. Denn seine geliebte "Pearl" ist verschwunden, und so macht er sich diesmal nicht als Kapitän, aber als Navigator auf, um die Quelle der ewigen Jugend zu suchen, um die ein Wettlauft zwischen Piraten, Spaniern und Briten endbrannt ist.

Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass ich mir von der Story mehr erhofft hätte, dazu aber später mehr. Zunächst einmal einige der Akteure in der Einzelkritik:

Johnny Depp (Cptn. Jack Sparrow) brilliert in seiner angestammten Hauptrolle und gibt dem aberwitzigen Piraten Jack eine gelunge Mischung aus Durchtriebenheit und Extravaganz, welche ihn schon in den ersten 3 Teilen ausgezeichnet haben.

Penelope Cruz (Angelica) bleibt im Gegensatz zu ihrem Hauptdarstellerkollegen eher blass, was nicht heissen soll das ihre Leistung schlecht war, sondern eher dass sie entgegen meiner Erwartungen allerbestenfalls durchschnittlich schauspielert.

Pirates of the Caribbean lebt vor allem von zweierlei Dingen. Zum einen wären da die tollen Effekte was sowohl die kleineren Sachen wie z.B die Schiffsanimationen, als auch die größeren Landschafts und Stadtbilder (Das London mit seinen Spelunken und dem Trubel auf den Straßen finde ich z.B sehr gelungen.). Zum anderen wären die tollen Charakter; allen voran die Geschichten um die beiden Kapitäne Blackbeard und Barbarossa. Die Reaktionen auf ihre Taten innerhalb der Crew sind toll inszeniert. Aber leider missfällt mir storytechnisch die letzte Stunde die zunächst einmal stark beginnt und den Film auf ein hohes Niveau zieht, welches dann aber später immer weiter runtergerissen wird, meiner Meinung nach vor allem durch einige Szenen die ich so weder vom Comedy- noch vom Filmfan Standpunkt aus nachvollziehen kann. Und genau das ist es was diesen Film zu seiner Wertung bringt, denn gegen Ende fehlt mir die gewisse Ernsthaftigkeit und der rote Faden, denn meiner Meinung nach ist Regisseur Rob Marshall die letzte halbe Stunde doch ein wenig entglitten.
Aber, und das kann ich nur noch einmal positiv anmerken, der Soundtrack ist wieder absolut spitze! Hans Zimmer zeigt wie gewohnt, dass er ein sehr gutes Gefühl für die musikalische Untermalung von Filmen hat. Alles in allem ist dieser Film für Fans der Serie und von Johnny Depp ein muss. Alle anderen (besonders wenn ihr die ersten drei Teile bereits gesehen habt) sollten ihm eine faire Chance geben, gesehen haben sollte man ihn alle mal.

Für Fans von: Pirates of the Caribbean 3

Sonntag, 24. April 2011

[Movie Review] World Invasion: Battle L.A

World Invasion: Battle L.A in der IMDB



Mein Rating: 6/10

Sgtn. Michael Nantz hat seine Militärlaufbahn beim Marine Corp eigentlich schon beendet. Doch als überall auf der Erde plötzlich Raumschiffe auftauchen und die Metropolen dieser Welt in Schutt und Asche verwandeln, wird er reaktiviert, und einem jungen Militärakademie Absolventen unterstellt. Sie werden direkt ins Krisengebiet entsand und sehen sich schnell der wachsenden Übermacht von Aliens gegenüber.

Dieses Effektfeuerwerk von Jonathan Liebesman reiht sich ganz in die Riege der SciFi Ballereien alà Transformers und Independence Day ein. Storytechnisch ist das alles also sehr vorhersehbar und auch die Leistung von den Darstellern Aaron Eckhard und Michelle Rodriguez ist allenfalls auf Hollywood Durchschnitt. Trotzdem wird dieser Film vor allem durch seine Gfx interessant. Das Hauptproblem dabei ist das daneben nicht viel rüber kommt. Aber World Invasion: Battle L.A ist wie gesagt ein Effektfeuerwerk und kein Anpruchskino. In vielen Szenen sieht man wie teure Sachen kaputt gehen und es gibt jede Menge Zerstörung. Wenn euch Filme wie die unten genannten interessieren, dann werdet ihr auch mit diesem euren Spaß haben.

Für Fans von: Transfomers , Independence Day
Krieg der Welten

Sonntag, 17. April 2011

[Movie Review] Taken - 96 Hours

Taken - 96 Hours in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Der Agent im Ruhestand, Bryan Mills, versucht nach Jahren der Abstinenz und des Untertauchens eine Beziehung zu seiner Tochter Kim herzustellen, die bei Mills Exfrau und ihrem neuen Mann, dem reichen Stuart lebt. Seine Versuche sind jedoch nur von wenig Erfolg gekrönt und er muss schließlich nach Paris in die Ferien ziehen lassen, nichts ahnend das ihr dort ein Martyrium bevorsteht.



Dieser Film aus der Feder von Regisseur Pierre Morel erinnert in vielerlei Hinsicht an die Bourne Trilogie von Paul Greengrass, doch alles in allem ist dies ein Thriller auf allerhöchstem Niveau, kein Filmklon. Während des gesamten Plots läuft Liam Neeson zu Höchstleistung auf. Genretypische Elemente wie die geheimdienstliche Arbeit werden, ebenso wie die Nahkampfszenen, Klasse in Szene gesetzt und künstliche Längen oder Langeweile kommen nicht auf. Storymäßig hat dieser Film keinerlei Schwächen und der Soundtrack gibt dem ganzen eine gute Würze. Wer sich diesen Film ansieht darf sich auf 90 Minuten Hochspannung, Action und Adrenalin freuen. Für Bourne Fans sehr empfehlenswert, für Thrillerfans ein Muss!

Für Fans von: Die Bourne Identität , Man on Fire

Sonntag, 10. April 2011

[Movie Review] 2012

2012 in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 5/10

Die Geschichte von Ende der Welt, verpackt in eine Zerstörungsorgie mit viel Krawall und Remmidemmi. So könnte man die ganze Story rund die Geschehnisse um die Apokalypse im Jahr 2012 in einen Satz packen, aber genau dass ist es was diesen Film so faszinierend auf der einen und doch auch furchtbar auf der anderen Seite macht. Die Zerstörungseffekte und die allgemeine Gfx sind, wie in allen Werken von Roland Emmerich, dem Grandmaster of Desaster, einfach umwerfend. Wie bereits in seinen Filmen "The Day after Tomorrow" und "Independence Day" schmeisst der Deutsche Regisseur unsere Erde über den Jordan und untermalt diesen apokalyptischen Abgesang mit atemberaubenden Bildern. Was diesem Film aber als ganzes betrachtet so runterzieht ist die Tatsache das weder die Story noch die schauspielerische Leistung diesem Effektfeuerwerk gerecht werden. Klar entzieht sich das ganze Geschehen jeglicher wissenschaftlichen Grundlage, aber doch auch die Charaktere werden kaum beleuchtet und im Endeffekt geschieht dem ganzen Film über nichts wirklich unvorhersehbares. Was dazukommt ist das die Filme von Roland Emmerich immer nach demselben Muster ablaufen (ohne jetzt spoilern zu wollen: Präsidentenrede, Außenseiter wird zum Helden, Familie...), was das ganze tragischerweise stellenweise äußert fad und nicht überzeugend macht.

Dienstag, 5. April 2011

[Movie Review] Die Bourne Verschwörung

Die Bourne Verschwörung in der IMDB

Trailer

Mein Rating:10/10

Meiner Meinung nach ist "die Bourne Verschwörung" der beste der drei Bourne Filme. Die Story von Paul Greengrass bewegt sich auf höchsten Niveau und die schauspielerische Leistung von Matt Damon ist Weltklasse. Durch den Soundtrack von John Powell und den Titelsong von Moby ist dieser Film einfach ein Meilenstein im Thriller Genre!

Für Fans von: s. Die Bourne Identität

Samstag, 2. April 2011

[Movie Review] Die Bourne Identität

Die Bourne Identität in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 9/10

Meiner Meinung nach sind die Bourne Filme die besten und intelligentesten Agententhriller, die Hollywood je hervorgebracht hat. Die Kameraführung ist vor allem in den Kampfszenen atemberaubend und auch die Story, basierend auf den Büchern von Robert Ludlum ist einfach klasse. Zusätzlich ist positiv anzumerken das im Gegensatz zu den James Bond Filmen, alle seine Hilfsmittel im freien Handel erhältlich sind. Daher von mir eine klare Empfehlung!

Für Fans von: 96 Hours , Unknown Identity

Jerky's Song Saturday Edition

Donnerstag, 31. März 2011

[Movie Review] Sucker Punch

Sucker Punch in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 6/10

Zack Snyder baut sich mit ein paar Millionen Budget eine große Männerspielwiese, mit psychisch labilen Blondinen, 20 m Samurais, Zombienazis und Drachen. Was dabei zurückbleibt ist die Story, die sich thematisch zwar irgendwo zwischen Inception und Matrix bewegt aber doch eher auf Randomactionfilmniveau bleibt. Trotzdem haben die Produzenten es geschafft Sucker Punch durch den Soundtrack und durch das viele Actiongeballer ziemlich ansehnlich zu machen.

Für Fans von: Matrix , Inception

Jerky's Song Thursday Edition

Sonntag, 20. Februar 2011

[Movie Review] No Country for Old Men

No Country for Old Men in der IMDB

Mein Rating: 8/10

Ein sehr spannender Film über das Katz und Maus Spiel von 3 Menschen rund um einen Fehlgeschlagenen Drogenhandel in Texas in den 80er Jahren. Durch einige klassische Filmstilmittel, werden die starken und glaubhaft gespielten Charaktere und die aufregende Story zu einem sehr guten Krimi mit einigen Dramaelementen zusammengefasst.

Favu

Samstag, 29. Januar 2011

[Movie Review] Inglourious Basterds

Inglourious Basterds in der IMDB

Mein Rating: 8/10

Einer der besten Filme der letzten Jahre, Brad Pitt spielt den Lt. der US Army, Aldo Raine, der mit seiner Truppe im von Deutschland besetzten Frankreich, auf Nazijagd geht. In vielerlei Hinsicht überragend, wird der SS Oberst Hans Landa von Christoph Waltz gespielt, welcher für diese Rolle völlig zurecht einen Oscar bekommen hat. Man sieht den ganzen Film über viele aus deutschen Filmen bekannte Gesichter wie z.B Till Schweiger oder Daniel Brühl. Soundtrackmäßig hat sich Regisseur Tarantino ebenfalls nicht lumpen lassen, und die vielen kleinen Zwischensequenzen machen den Film zu einem echten Erlebnis.

Favu

Freitag, 28. Januar 2011

[Movie Review] Tron Legacy

Tron Legacy in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Wie bei allen 3D Filmen ist die GFX äußerst beeindruckend. Jedoch fehlt mir in diesem Film ein wenig das was Filme wie Avatar großgemacht hat, nämlich die Tatsache das (enttäuschenderweise) mit den "großen Bildern", sprich Bildern die einem Gänsehaut bereiten, sehr sparsam umgegangen wird. Den Soundtrack von Daft Punk hingegen kann man sich sehr gut anhören und über den Film verteilt wird er sehr gut in Szene gesetzt. Schauspielerisch kann man ebenfalls nichts bemängeln, die Hauptrollen sind gut und glaubhaft besetzt. Was mich leider ebenfalls ein klein wenig enttäuscht hat ist die Story, die recht schnell an einem vorbeirauscht und eine wirkliche "Ending Scene" kommt kaum zustande.

Freitag, 21. Januar 2011

[Movie Review] Man on Fire

Man on Fire in der IMDB

Mein Rating 9/10

Überraschend, aber für mich einer der besten Action Filme die ich je gesehen habe. Denzel Washington spielt einen Bodyguard mit Killervergangenheit und soll auf die kleine Pita (Brilliant, Dakota Fanning) aufpassen. Die Geschichte der Beziehung zwischen den beiden wird in der ersten Stunde des Filmes eindrucks- und gefühlvoll erzählt. Auch die Nebenrollen sind glaubhaft besetzt. Desweiteren passt die gesamte Umgebung, rund um Mexico City sehr gut zum Film und viele der Misstände in der 20 Millionen Metropole, wie die übergreifende Armut, werden ausgezeichnet dargestellt. Die vielen Wendungen machen den Film, in Verbindung mit der allgemein guten Story, zu einem Meisterwerk des Actiongenres.

Favu

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