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Sonntag, 3. Juli 2011

[Movie Review] Transformers 3: Dark of the Moon

Transformers 3 in der IMDb


Mein Rating: 8/10

Generation 1 trifft auf Generation 2.
Mit Transformers 3 knüppft Produzent Michael Bay erstmals an die Vorgeschichte der Transformers und ihren Krieg um Cybertron an. Dabei wird enthüllt, dass die Mondlandung 1969 eine Bergungsmission für ein Transformers-Raumschiff war. An Bord: Sentinel Prime (Synchronsprecher: Leonard Nimoy!) , ehemaliger Anführer der Autobots und Lehrer Optimus Primes, und eine geheime Fracht, deren Sinn nur Sentinel zu kennen scheint.
Wieder in der Gegenwart angekommen erfahren Optimus Prime und Freunde, nach einer Auseinandersetzung mit Decepticon Shockwave, von dem lange gehüteten Geheimnis und machen sich sogleich auf zu einer Rettungsmission, von deren Erfolg ihr Schiksal vollkommen ändern könnte. Doch der Druck ist groß, denn der alte Feind rüstet mit Streitmächten auf, wie man sie noch nie zuvor hatte (vorallem Shockwave!): Megatron. Dieser sehnt sich nach schweren Schlachten aus den ersten beiden Teilen endlich nach dem Sieg.
Natürlich treffen wir in Teil 3 auch wieder auf Sam Witwicky (Shia LaBeouf), welcher weiterhin mit den alltäglichen Problemen eines Heranwachsenden zu kämpfen hat: Jobsuche, Stress mit dem späteren Chef (Überraschung: John Malkovich!), aufdringlichen Eltern und, ganz klar, seinen Autobot-Freunden. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, taucht da auch noch der zwilichtige Dylan Gould (Grey's Anatomy Star Patrick Dempsey!) auf und kommt Sam und seiner (neuen) Freundin Carly (Rosie Huntington-Whiteley) bedrohlich nahe. Nur eins ist jetzt noch schlimmer: die Decepticons!
Gemeinsam müssen Sam, ständiger Begleiter Simmons (John Turturro) und die Autbots nämlich erschrocken feststellen: Die Decepticons wissen um das Geheimnis, welches damals auf der "dunklen Seite des Mondes" gefunden wurde. Nun gilt es, den zu beschützen, der alles ändern könnte: Sentinel Prime ...
Im Verlauf dieser Geschichte baut Bay hier eine explosive Story auf, voller heroischer Schlachten, atemberaubenden Bildern und so manchen Überraschungseffekten. Jeder Fan eines ordentlichen Kampfes, wie man ihn sich schon immer gewünscht hat, kommt hierbei definitiv auf seine Kosten! Und selbst derjenige, der lieber auf derben Humor steht wird nicht enttäuscht: Comedy-Star Malkovich und Turturro (besonders mit seinem Film-Kollegen "Dutch")  wiegen die Last an Action mit der gleichen Last an Witz wieder auf. Selbst die Tatsache, dass die zweifache Hauptdarstellerin Megan Fox nun nichtmehr mitspielt, inszeniert Bay gekonnt.
Und schlussendlich lässt sich die Moral der Geschichte in etwa so beschreiben: Wir können viel von unseren Vorgängern lernen. Sowohl von ihren Heldentaten, als auch von ihren Sünden. Wir sollten aber nie vergessen eigene Taten zu vollbringen ...

Für Fans von: World Invasion: Battle L.A., Krieg der Welten, Black Hawk Down, I am Legend, I, Robot

Samstag, 18. Juni 2011

[Movie Review] Tree of Life

Tree of Life in der IMDB



Mein Rating: 10/10

Jack, Sohn eines mit harter Hand erziehenden, von sich selbst enttäuschten Familienvaters ist ein erfolgreicher Bauunternehmer und pflegt ein Leben in klinisch sauberen, anonymen Großstadtkreisen,  aber er wird immernoch von der Errinerung an seine zwiegespaltene Jugend heimgesucht. Damit beginnt die Reise durch die Zeit, immer wieder von Rückblenden zu einer epischen Familengeschichte inszeniert, die von beginn an die Frage nach unserer Herkunft thematisiert.

Wer sind wir, woher kommen wir, wie sind wir zu dem geworden was wir sind oder was werden wir und wodurch. Mit diesen Fragen befasst sich der Film von Terrence Malick, u.a bekannt aus "The New World", der das Drehbuch verfasste und Regie führte. Malick untermalt sein bombastisches, impressionistisches Meisterwerk, mit einem klangvollen, gut in Szene gesetzten Soundtrack, und bringt eine tolle Mischung aus Naturaufnahmen, stillen Momenten und der tollen schauspielerischen Leistung des Casts auf die Leinwand. Es fällt im ersten Moment vielleicht nicht so sehr auf, aber Tree of Life ist einer der wenigen Filme die es schaffen, allein durch ihre kraftvollen Bilder, und die tolle Inszenierung des Gesamtwerkes, und nicht durch lange Dialoge zu fesseln. Ich hab festgestellt das die machtvollen Ausprüche die immer wieder das Gesamtbild abrunden immer sehr treffend und inspirend sind, denn sie sorgen dafür das die vielen Stilmittel die Trerrence Malick in diesem Film einbringt, für Denkanstöße benutzt werden, die auch wärend des Films immer wieder Szenen unterstreichen. Wie der Cast schon zeigt kann man schauspielerisch eine Menge erwarten, nun zwei Akteure in der Einzelkritik

Brad Pitt zeigt in der Rolle des ehrgeizigen, seelisch kalten Familienvaters, Navy Offiziers und Rafinerietechnikers mal wieder das er immer noch zu Hoolywoods erster Garde gehört. Kurz gesagt ist seine Leistung sehr authentisch und schauspielerisch Klasse.

Jessica Chastain meldet mit ihrer Inszenierung der führsorglichen und intelligenten Familienmutter auf beeindruckend Art und Weise Oscarchancen an. Einfach toll wie die Chemie zu ihren Söhnen im gesamten Film über stimmt, wovon beide Parteien profitieren.

Fazit: Tree of Life ist schon jetzt einer der besten Filme dieses Kinojahres und wird für mich auf jeden Fall zu den Oscarfavoriten gehören, besonders in den Kategorien "Bestes Szenenbild" und "Beste Kamera" sowie wie oben bereits geschrieben Jessica Chastain als beste Hauptdarstellerin (auch wenn sie da wohl wie gewohnt auf harte Konkurrenz treffen wird) werden dem Film einige Nominerungen einbringen. Tree of Life ist ein revolutionärer Meilenstein des modernen Kinos und nichts weniger. Ich kann jedem der ein wenig anspruch an Filme stellt nur ans Herz legen seht ihn euch an. Ihr werdet nicht enttäuscht.

Für Fans von: Home (2009), Mulholland Drive, Hereafter-Das Leben danach

Mittwoch, 4. Mai 2011

[Movie Review] Gattaca

Gattaca in der IMDb


Mein Rating: 7/10

Seine Träume in einer Welt, die ihn nicht braucht.
Gattaca erzählt die futuristische Geschichte von Vincent Freeman (Ethan Hawke), einem "Gotteskind". Wegen einer Lebenserwartung von max. 30 Jahren und einem künstlich erzeugten, überlegenen Bruders scheint es für ihn unmöglich zu sein, jemals Astronaut zu werden. Das ändert sich schlagartig, als Vincent die Chance bekommt, sein Leben mit dem des perfekten (und genau deswegen zutiefst deprimierten) Jerome E. Morrow (Jude Law !)zu tauschen. So schafft er es, seinem Traum näher zu kommen und trifft dabei auf Irene Cassini (Uma Thurman), ebenfalls ein "Gotteskind".
Doch plötzlich wird Vincents Traum gefährdet, als ein alter Bekannter auftaucht und Vincents wahre Identität entdeckt. All das endet schließlich in einem der, wie ich persönlich sagen muss, besten Filmenden die ich kenne.
Dieser Film zeigt, wie die Zukunft für uns aussehen könnte: Durch technische Innovationen erzeugter Faschismus und das ständige Streben nach Perfektion. Und selbst wenn der Film von 1997 ist, so sind diese Vorstellungen dennoch realistisch und zeigen uns gleichzeitig die Probleme von morgen.
Unbedingt zu beachten ist der grandiose Soundtrack des Films!

Für Fans von: Star Wars, Matrix, V wie Vendetta

Montag, 28. März 2011

[Movie Review] Inception

Inception in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 10/10

Christopher Nolan (The Dark Knight) schafft mit Inception erneut ein Meisterwerk. Besonders hervorzuheben ist der Schnitt, und der OST von Hans Zimmer. Die Story ist vom Beginn an gut durchdacht und auch die schauspielerische Leistung sowie der Cast machen "Inception" zum meiner Meinung nach besten Film 2010.

Für Fans von : Mulholland Drive, Memento

Jerky's Song (Monday Edition)

Freitag, 28. Januar 2011

[Movie Review] Tron Legacy

Tron Legacy in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Wie bei allen 3D Filmen ist die GFX äußerst beeindruckend. Jedoch fehlt mir in diesem Film ein wenig das was Filme wie Avatar großgemacht hat, nämlich die Tatsache das (enttäuschenderweise) mit den "großen Bildern", sprich Bildern die einem Gänsehaut bereiten, sehr sparsam umgegangen wird. Den Soundtrack von Daft Punk hingegen kann man sich sehr gut anhören und über den Film verteilt wird er sehr gut in Szene gesetzt. Schauspielerisch kann man ebenfalls nichts bemängeln, die Hauptrollen sind gut und glaubhaft besetzt. Was mich leider ebenfalls ein klein wenig enttäuscht hat ist die Story, die recht schnell an einem vorbeirauscht und eine wirkliche "Ending Scene" kommt kaum zustande.

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