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Sonntag, 3. Juli 2011

[Movie Review] Transformers 3: Dark of the Moon

Transformers 3 in der IMDb


Mein Rating: 8/10

Generation 1 trifft auf Generation 2.
Mit Transformers 3 knüppft Produzent Michael Bay erstmals an die Vorgeschichte der Transformers und ihren Krieg um Cybertron an. Dabei wird enthüllt, dass die Mondlandung 1969 eine Bergungsmission für ein Transformers-Raumschiff war. An Bord: Sentinel Prime (Synchronsprecher: Leonard Nimoy!) , ehemaliger Anführer der Autobots und Lehrer Optimus Primes, und eine geheime Fracht, deren Sinn nur Sentinel zu kennen scheint.
Wieder in der Gegenwart angekommen erfahren Optimus Prime und Freunde, nach einer Auseinandersetzung mit Decepticon Shockwave, von dem lange gehüteten Geheimnis und machen sich sogleich auf zu einer Rettungsmission, von deren Erfolg ihr Schiksal vollkommen ändern könnte. Doch der Druck ist groß, denn der alte Feind rüstet mit Streitmächten auf, wie man sie noch nie zuvor hatte (vorallem Shockwave!): Megatron. Dieser sehnt sich nach schweren Schlachten aus den ersten beiden Teilen endlich nach dem Sieg.
Natürlich treffen wir in Teil 3 auch wieder auf Sam Witwicky (Shia LaBeouf), welcher weiterhin mit den alltäglichen Problemen eines Heranwachsenden zu kämpfen hat: Jobsuche, Stress mit dem späteren Chef (Überraschung: John Malkovich!), aufdringlichen Eltern und, ganz klar, seinen Autobot-Freunden. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, taucht da auch noch der zwilichtige Dylan Gould (Grey's Anatomy Star Patrick Dempsey!) auf und kommt Sam und seiner (neuen) Freundin Carly (Rosie Huntington-Whiteley) bedrohlich nahe. Nur eins ist jetzt noch schlimmer: die Decepticons!
Gemeinsam müssen Sam, ständiger Begleiter Simmons (John Turturro) und die Autbots nämlich erschrocken feststellen: Die Decepticons wissen um das Geheimnis, welches damals auf der "dunklen Seite des Mondes" gefunden wurde. Nun gilt es, den zu beschützen, der alles ändern könnte: Sentinel Prime ...
Im Verlauf dieser Geschichte baut Bay hier eine explosive Story auf, voller heroischer Schlachten, atemberaubenden Bildern und so manchen Überraschungseffekten. Jeder Fan eines ordentlichen Kampfes, wie man ihn sich schon immer gewünscht hat, kommt hierbei definitiv auf seine Kosten! Und selbst derjenige, der lieber auf derben Humor steht wird nicht enttäuscht: Comedy-Star Malkovich und Turturro (besonders mit seinem Film-Kollegen "Dutch")  wiegen die Last an Action mit der gleichen Last an Witz wieder auf. Selbst die Tatsache, dass die zweifache Hauptdarstellerin Megan Fox nun nichtmehr mitspielt, inszeniert Bay gekonnt.
Und schlussendlich lässt sich die Moral der Geschichte in etwa so beschreiben: Wir können viel von unseren Vorgängern lernen. Sowohl von ihren Heldentaten, als auch von ihren Sünden. Wir sollten aber nie vergessen eigene Taten zu vollbringen ...

Für Fans von: World Invasion: Battle L.A., Krieg der Welten, Black Hawk Down, I am Legend, I, Robot

Mittwoch, 15. Juni 2011

[Movie Review] Black Swan

Black Swan in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Ein Balletensemble aus New York will das Stück "Schwanensee" neu aufführen. Nina, eine sehr talentierte und zielstrebige, junge, Ballerina möchte diese Chance nutzen und sich die Hauptrolle ergattern, obwohl sie weiß, das sie die shizophrene Art der Hauptrolle bis an ihre Leistungsgrenzen treiben wird. Doch schon bald zeigen sich Probleme, denn obwohl sie in der Darstellung der "weißen" Schwänin keinerlei Probleme hat, wittert sie aufgrund ihrer prüden und schüchternen Art Konkurrenz, denn der "schwarze" Teil der Rolle wird von vielen ihrer Schauspielkolleginnen besser und glaubhafter gespielt. Doch eines Abend packt sie der Ehrgeiz, und sie setzt sich über den Willen ihrer Mutter, doch endlich essen zu kommen und sie auszuruhen, und die immer schwerwiegerenden körperlichen Probleme die aus ihrer Anstrengung und ihres brutalen Trainigs resultieren, hinweg und tanzt die "dunkle Seite" ihrer Rolle. Am nächsten Tag macht sie sich auf um ihrem Trainer und Regisseur Thomas, von ihrem Trainig zu berichten und bittet um die Hauptrolle. Dieser versucht die Situation auszunutzen und es kommt zu einigen intimen Berührungen, die Nina abwehrt. In der Überzeugung, sämtliche Chancen auf die Hauptrolle verloren zu haben, gratuliert sie ihrer größten Konkurrentin, die sie daraufhin anfeindet als bekannt wird das Thomas sich doch für Nina entschieden hat. Nun da sie unter großen Erfolgsdruck steht, beginnt Nina sich unbewusst körperliche Schäden zuzufügen, und auch ihre Sinne beginnen sie immerweiter zu täuschen. Desweiteren kann sich Nina auf niemanden mehr verlassen da sie von der ständigen Paranoia des Konkurrenzdrucks gejagt wird, aber ungeachtet dessen kommt es zwischen ihr und ihrer Kollegin Lily immer wieder zu einigen intimen Momenten. Am Tag der Vorstellung läuft die inzwischen psychisch- und mental latente Nina zu Höchstleistungen auf, doch ausserhalb der Bühne kommt es immer wieder zu Momenten des Wahnsinns, und sie verliert zunehmend den Bezug zur Realität.

Black Swan ähnelt in vielerlei Hinsicht Aronofskys vorherigem Werk "The Wrestler". Im Gegensatz zu dem hier kürzlich rezensierten "Requiem for a dream" geht Aronofsky in "Black Swan" noch viel tiefgreifender und packender auf den Zerfall von menschlicher Psyche und Paranoia ein. Die Story wird wie bei Aronofsky üblich authentisch und in kräftigen Elementen erzählt. Besonders gefällt mir wie zu Beginn das Zimmer und die Wohnung von Nina als "kindlich-warme" Herberge im krassen Kontrast zur Kälte im Theater und in der U-Bahn gesetzt wird. Mit der Rolle verliert Nina zusehens ihre Aura der Unschuld, die sie in ihrem sehr infantilen Zimmer zunächst umgeben hat, und so legt sie auch ihre prüde Seite beiseite, lässt sich aber auch tief fallen und verliert immer mehr den Bezug zu allem was ihr früher wichtig war.

Zu den Schauspielern:

Natalie Portman hat für ihre Darstellung der oben beschriebenen, erfolgshungrigen, Ballerina den Oscar zwar verdient, schafft es jedoch nicht auf die ganz hohe schauspielerische Stufe, auf der andere Oscarpreisträger wie Christoph Waltz oder Javier Bardem. Ihre Leistung ist klasse, gar keine Frage, aber meiner Meinung nach hat das gewisse etwas noch gefehlt.

Vincent Kassel verkörpert den Theaterregisseur, Frauenheld, und Upper Class Schönling Thomas Leroy sehr eindrucksvoll. Mir gefiel vor allem seine Art der Interaktion mit den Tänzerinnen, die Chemie hat hier ganz klar gestimmt.

Zurück zur Kritik,

dadurch das Black Swan ein Film ist der sich sehr stark mir der Thematik des Balletts beschäftig, hier implizit mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Schwanensee, wird der Soundtrack natürlich streckenweise mit Musik aus ebendiesem Stück unterlegt. Trotzdem schafft es Clint Mansell durch punktgenaue und gut getimte Soundtracks, dem Film ganz klar seine Note zu verleihen. Wo wir gerad beim Thema Audio und Sound sind, im direkten Vergleich zwischen deutscher und englischer Sprachversion viel mir hier auf das "Black Swan" einer der wenigen Filme ist die sich auf deutsch glaubhafter anhöhren als auf englisch. Vor allem Portmans deutsche Synchronstimme gefiel mir sehr.

Fazit: "Black Swan" von Darren Aronofsky ist ein packender, tiefgehender Thriller mit viel Interpretationsmöglichkeiten. Ein Muss vor allem für seine vorhergegangen Werke wie "The Wrestler" "Requiem for a dream" oder "the Fountain".

Was ihr erwarten könnt:
+Tolle Regiearbeit mit filmischen Stilmitteln und Elementen
+Glaubhafte Schauspieler
+Ein guter Cast
+Tolle Chemie zwischen den einzelnen Akteuren
+Jede Menge Interpretationsmöglichkeiten
+Ein gut eingebauter Soundtrack
-Ein bestenfalls mittelmäßiger englischer Originalton

Für Fans von: Requiem for a dream,

Samstag, 11. Juni 2011

[Movie Review] Es war einmal in Amerika - Once upon a time in America

Es war einmal in Amerika in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Die Handlung erstreckt sich über 3 Schauplätze. Zunächst einmal sieht man die 4 Jugendlichen Noodles, Patsy, Cockeye und Dominic, wie sie im New York des frühen 20. Jahrhunderts versuchen, sich mit kleineren Aufträgen und Raubüberfällen ein kleines Einkommen aufzubauen. Doch der ortsansäßige, korrupte Polizist macht viele ihrer Aufträge zunichte oder sorgt zumindest für eine gewisse Unsicherheit bei den Jungen. Eines Tages treffen die 4 bei einem ihrerer Raubzüge auf Max, der zwar kurzfristig einen weiteren Coup der kleinen Bande zunichte macht, ihnen aber später hilft, den Polizisten bloßzustellen, um so Straffreiheit zu erlangen. Dieses "Prädikat" wurde bisher nur "Bugsy" einer lokalen Gangstergröße zu teil, der durch diese neuerliche Konkurenz seine Geschäfte gefährdet sieht. Eines Tages lauert Bugsy Max und Noodles auf und die beiden werden von seiner Gang schwer verletzt. Die junge Deborah, Noodles Schwarm und Schwester seines Freundes FatMoe, mit der Noodles zuvor noch einige Zärtlichkeiten ausgetauscht hatte, beobachtet dies mit erschrecken und stellt schließlich fest, dass ihr eine Beziehung zu ihm nur Probleme bringen würde und lässt ihn abblitzen. Eines Tages trifft die Gang wieder auf Bugsy der diesmal noch aggressiver vorgeht. Schließlich attakiert Noodles Bugsy mit einem Messer und verletzt einen herannahenden Polizisten schwer, sodass er für einige Jahre hinter Gitter wandert.

Die Story setzt sich anschließend im Jahr 1932 fort, als Noodles, inzwischen ein erwachsener Mann, aus dem Gefängnis kommt und von Max abgeholt wird, der ihm neben einer Prostituierten auch die Möglichkeit eröffnet in die "Unternehmungen" der 4 anderen einzusteigen. Noodles merkt früh, dass sich nichts geändert hat und die anderen alle noch im kriminellen Milieu anzutreffen sind, jedoch haben sie sich inzwischen zu einigen hohen Tieren entwickelt und Max schlägt vor, sich einer großen Gang anzuschließen. Noodles hat jedoch Einwände und der kurzzeitige Streit eint die Truppe nochmehr. Infolge dessen arbeiten sie immer mehr an verschiedenen Projekten, doch schon bald wird Max, vom Erfolg verwöhnt, größenwahnsinnig und plant einen selbstmöderischen Coup, den Noodles und Max's Frau zu vereiteln versuchen.

Anschließend sieht man den, sichtlich gealterten Noodles, der sich nachdem er fliehen musste, aufgrund eines Briefes wieder auf den Weg nach New York macht, wo er auf eine Party eines gewissen "Mr. Bailey" eingeladen wird. Bevor er diese jedoch aufsucht trifft er sich mit seiner alten Flamme und Jugendliebe Deborah die ihm abrät, sich auf der Party blicken zu lassen. Noodles will von diesem Rat nichts wissen und geht auf die Party wo sich ein schrecklicher Verrat offenbart, der mit viel Geld und vielen Toten zu tun hat. Noodles verlässt daraufhin, tief enttäuscht und erschüttert die Party und blickt entfremdet auf die feiernde Gesellschaft.

Sergio Leone's monumentales Meisterwerk erstreckt sich auf 220 Minuten Runtime und 2 DvDs. Ich war mir zunächst einmal nicht sicher ob es wirklich möglich ist die Spannung und das Interesse des Zuschauers so lange auf einem Film zu halten, wobei mir "Es war einmal in Amerika" ganz klar gezeigt hat das es möglich ist. Leone nimmt sich viel Zeit für die Story, für die kleinen Gesten und für den Aufbau der Hauptcharaktere. Daraus resultiert das der Film zwar nur wenige "spannenden" Szenen ansich vorzuweisen hat, es aber der Film ansich, als Kollektiv betrachtet ein sehr gutes, monumentales Machwerk ist. Die Story ist klasse erzählt und ähnlich wie bei anderen Filmen dieses Kalibers (z.B "Die Verurteilten") kommt niemals langeweile auf. Jede Szene trägt einen großen Teil dazu bei das der Film eine perfekte Symbiose aus schauspielerischer Klasse, eindrucksvoller Geschichte, die sich über mehrere Dekaden erstreckt, großartigem Cast und tollem Schauplatz ist.

Nun einige Akteure in der Einzelkritk.

Robert de Niro gibt der Rolles des Rumtreibers und Anführers Noodles ein glaubhaftes Gesicht. Er spielt den Straßenjungen, der sich nimmt was er will auf sehr hohem Niveau, und auch die negativen Seiten des Noodles spielt er gut. Vor allem im Dialog mit Max und der Freundschaft der beiden schafft de Niro es zu Höchstleistung aufzuspielen.

James Woods spielt in die anspruchsvolle Rolle des Maximillian "Max" Bercovicz mit all ihren unterschiedlichen Gesichtern, ebenso wie sein Kollege de Niro sehr glaubhaft. Jeder Film könnte sich glücklich schätzen ein solches Duo in den Hauptrollen zu haben, jedoch ist der gesamte Cast schauspielerisch Spitzenklasse, was, wie oben bereits geschrieben, perfekt mit anderen Teilen des Filmes harmoniert.

Der Soundtrack wird durch das Harmonikaspiel von den Akteuren eindrucksvoll ins Geschehen eingebunden. Allgemein bringt Leone eine gute Stilmittel in den Film ein, auch wenn es zu Beginn ein bisschen drunter und drüber geht, doch alles was man sieht wird irgendwann aufgeklärt. Es bleiben daher keine Fragen offen, obwohl die Crew den Film nach den Dreharbeiten aus ca. 10 Stunden Drehmaterial zusammen geschnitten wurde. Wie jedoch bei Buchverfilmungen üblich wurde ein nicht geringer Teil nicht in den Film übernommen, da ich das Buch jedoch nicht kenne, hat das meiner Meinung nach der Story keinen abschlag getan. Als Fazit kann man sagen das Leone's Film mindestens einen Platz in der Hall of Fame der meisten Filmfans verdient hat, den vor allem als Fan von Geschichten mit "epischer Länge" kommt man hier voll auf seine Kosten. Seht ihn euch an, vor allem wenn ihr mal wieder einen längeren DvD Abend plant!

Für Fans von: Die Verurteilten

Montag, 30. Mai 2011

[MOVIE REVIEW] In ihren Augen

In Ihren Augen auf IMDB


Mein Rating:8/10

Der pensionierte Gerichtsbeamte Benjamín Esposito beschließt, einen Roman über einen Fall zu schreiben, der schon 25 Jahre zurück liegt. Er beginnt mit einem Liebespaar, dass an einem Bahnhof rührselig voneinander Abschied nimmt. CUT Esposito streicht die Seite durch und fängt wieder an, dieses mal wieder mit einem Liebespaar, das fröhlich am Frühstückstisch sitzt. RATSCH macht das Blatt, als er es aus seinem Block reißt. Nun fängt er erneut an zu schreiben. Dieses mal über eine Vergewaltigung, hört aber auch dies nach kurzer Zeit auf. Ideenlos legt er sich ins Bett, um sich am nächsten Tag Anregungen bei seiner ehemaligen Vorgesetzten, Irene Menéndez Hastings, zu holen.

Der Film wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film und den Goya Filmpreis als Bester ausländischer Film in spanischer Sprache ausgezeichnet. Die 3 Hauptakteure Ricardo Darín, Soledad Villamil und Guillermo Francella machten alle einen ganz guten Job. Der Film, den ich als romantischer, dramatischer, kriminalistischer Thriller mit Politik- und Sozialelementen bezeichnen würde, hat durch seine Kehrtwendungen, interessanten Offenbarungen und wechsel der Erzählzeiten ein schönes Allroundpacket abgeliefert. Der Film hätte auch 9/10 bekommen können, wäre da nicht der "Soundtrack", der ein wenig vernachlässigt wurde, die bescheidene Leistung der Nebenakteure und die im deutschen Falle schlechte Synchronisation, die ein wenig das Filmvergnügen trübt, gewesen.

Sonntag, 29. Mai 2011

[Movie Review] Senna

Senna in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Die Dokumentation "Senna" befasst sich mit dem Aufstieg und der Laufbahn von Ayrton Senna, einem der größten Formel 1 Rennfahrer aller Zeiten. Der Film zeigt, wie sehr sich Senna mit seinem damaligen Kontrahenten Alain Prost und der FIA-Leitung anlegte, da die Formel 1 seiner Meinung nach immer mehr zu einem Politikum wurde. Aber auch der private Senna wird stellenweise gezeigt, so engagierte er sich durch eine Stiftung bis über seinen Tod im Jahre 1994 für benachteiligte Kinder in seiner brasilianischen Heimat.

Regisseur Asif Kapadia zeigt das Leben dieses Ausnahmesportlers zum Teil aus Mediensicht und Archivaufnahmen verschiedener Fernsehstationen, zum Teil aber auch aus privaten Aufnahmen und Archiven, die Senna unter anderem mit seinen Eltern zeigen. Im Verlauf der Dokumentation kommen immer wieder Zeitzeugen, Verantwortliche und Weggefährten zu Wort, selbige werden aber nie eingeblendet. Diesen Aspekt finde ich sehr interessant, da er in diesem Genre zwar nichts weltbewegendes ist, den Film aber flüssiger daherkommen lässt.

Was mich darüber hinaus ein wenig stört ist die Tatsache, dass sein Tod und die darauf folgenden Verbesserungen innerhalb des Regelwerkes der Formel 1 meiner Meinung nach zu wenig thematisiert werden. Doch wenn man davon absieht, fallen mir zwei Sachen auf, die den Film so interessant und gut machen:

Zum einen werden viele Szenen gezeigt, in denen thematisiert wird, wie zerstritten die Formel 1 und insbesondere die FIA und die Fahrer hinter den Kulissen manchmal sind. Ebenso finde ich es äußerst positiv, dass der Film auch für nicht-Formel 1 Fans verständlich ist, da man selten von allzu steifem Fachsimpeln gebrauch macht.

Der Soundtrack hinterlegt viele Szenen sehr dezent, jedoch wirkt er stellenweise zu glorifizierend, fast schon kitschig.

Alles in allem ist Senna eine sehr interessante Doku, nicht nur für Formel 1 und Rennsport Fans.

Für Fans von: Ayrton Senna (BBC)

Sonntag, 22. Mai 2011

[Movie Review] Burn after Reading

Burn after Reading in der IMDb


Mein Rating: 8/10

Ein spitzen Film, ohne jeglichen Handlungsstrang.

Hier treffen wirklich große Stars aufeinander: John Malkovich, George Clooney, Brad Pitt etc.. Und sie alle verbindet etwas: die Memoiren des Ex-CIA-Agenten Osborne Cox (John Malkovich). Auf diesen Unterlagen baut sich in kurzer Zeit ein aberwitziger Film auf, in dem selbst Nebenhandlungen wie Affären und Spionage zu wichtigen Elementen der Haupthandlung werden. Diese werden von den Coen-Brüdern perfekt miteinander verstrickt, ohne künstlich zu wirken und lassen bald aus einem kleinen Missgeschick einen Vorfall werden, der bis zur Regierung gelangt. Dabei gibt es immer wieder ernste Szenen und Themen, in denen aber immer etwas (teilweise auch krasser) Humor mitschwingt. In diesem Film findet einfach jeder etwas für sich.

Schön ist auch, dass der Film lediglich die Geschichte von ein paar gescheiterten und ulkigen Existenzen unter sich zeigt, ohne jedoch großartige Auswirkungen auf die Welt zu haben.
Und dabei hat alles so harmlos angefangen ...

Für Fans von: Tage wie dieser..., Die Simpsons - Der Film

Sonntag, 8. Mai 2011

[Movie Review] Sieben

Sieben in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Detective Summerset (Morgan Freeman) hat nur noch eine Woche bis zu seinem Ruhestand als Polizist zu arbeiten. Zu Beginn der Woche bekommt er Detective Mills an seine Seite gestellt, welcher ihn ersetzen soll. Doch bald treffen die beiden auf einen Mörder, der seine Opfer für das begehen einer der 7 Todsünden bestraft. Zunächst tappen sie im dunkeln, aber schon bald sind die dem Täter auf der Spur und es kommt zu einem Showdown.

David Fincher inszeniert mit "Sieben" einen der besten Mörderfilme aller Zeiten. Brad Pitt und Morgen Freeman spielen ihre Rollen als unterschiedliche Polizisten sehr glaubhaft und festigen damit ihren Platz in der ewigen Hall of Fame Hollywoods. Sieben ist jedoch kein Copmovie im konventionellen Sinn, denn durch das celebrieren der Akte der Gewalt, und vor allem durch das hochspannende Nervenkitzelfinale wird der Film zu einem Thriller-Meilenstein. Besonders hervorheben, ist die schauspielerische Leistung von Kevin Spacey welcher dem ganzen die Krone aufsetzt. Sieben hat seinen Platz in der Liste der Top 50 Filme aller Zeiten sicher verdient und ist vor allem für Thrillerfans ein Muss.

Freitag, 6. Mai 2011

[Movie Review] So finster die Nacht - Låt den rätte komma in

So finster die Nacht in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Der Junge Oscar aus der schwedischen Stadt Blackeberg hat es nicht leicht. Seine Eltern sind geschieden, für seine Mitschüler ist er nur der Punching Ball und er muss den Winter in der tristen Einöde einer Wohnsiedlung verbringen, was seine Einsamkeit nur noch verstärkt. Er schmiedet insgeheim Rachepläne gegen seine Peiniger und lernt bald die junge Eli kennen, welche erst vor kurzem in die Wohnung nebenan gezogen ist. Die Beziehung zu ihr ist schwierig und schon bald merkt er einige Besonderheiten an ihr.

Der Film ist eine Buchverfilmung des schwedischen Autors John Ajvide Lindqvist. Regisseur Tomas Alfredson erzählt dieses Horror-Drama in ruhigen, fast schon meditativen Bildern, und verzichtet dabei auf übermäßige Gewaltdarstellung, stattdessen zeigt er nur Andeutungen und lässt den Zuschauer die meisten Gewaltakte in seinem Unterbewusstsein abspielen. Und genau das ist es was diesen Film so tiefschürfend macht, denn dadurch lässt man die gesamte Story an sich heran und vor allem die Beziehung von Eli und Oskar sollte man nicht zu früh verurteilen, denn Twilight Kitsch, wie man ihn leider heutzutage bei Vampirfilmen assoziert, sucht man vergeblich, im Gegenzug trifft man auf skandinavische Kälte, die im Angesicht der Dunkelheit Schwedens im Winter zu einer bedrückenden und kalten Gesamtatmosphäre führt. So finster die Nacht ist ein tiefgehendes, skandinavisches Meisterwerk, welches aber ein gewisses Grundverständnis beim Zuschauer vorraussetzt und was es für einige warscheinlich sehr dröge und langweilig erscheinen lässt.

Für Fans von: -

Dienstag, 3. Mai 2011

[Movie Review] Waiting for Superman

Waiting for Superman in der IMDB



Mein Rating:8/10

Es ist etwas faul in den USA! Die Bildungsausgaben steigen und steigen, doch die Testergebnisse der amerikanischen Schüler stagnieren auf bestenfalls durchschnittlichem Niveau. Davis Guggenheim, bekannt aus dem Al Gore-Klimaschutzfilm "eine unbequeme Wahrheit" nimmt sich dieser Problemstellung an und nimmt das Bildungssystem der Vereinigten Staaten genauer unter die Lupe. Schon bald zeigen sich erschreckende Fakten und beispiele wie kontraproduktiv das System wirklich ist.

Ich bin weder in den USA zur Schule gegangen noch habe ich mich näher mit ihrem Bildungssystem beschäftigt und ich weiß auch, dass man mit solchen Filmen und den dort als "Fakten" aufgezeigten Meinungen und Rechnungen vorsichtig sein muss, doch wenn das, was Davis Guggenheim in diesem Film aufzeigt, auch nur ansatzweise der Wahrheit entspricht ist es Zeit zu handeln! Denn im Gegensatz zu einigen anderen Filmen dieser Art spezifiziert "Waiting for Superman" nicht nur ein Problem, sondern zeigt einem eine volle Bandbreite an Dingen auf, die offensichtlich falsch laufen. Passend dazu beleuchtet der Film aber auch alternative Bildungsprojekte und Lösungen, um auf diese Misere aufmerksam zu machen. Die trockenen Fakten und Zahlenspiele werden, im comichaften Stil, sehr plastisch und begreifbar dargestellt, und die gelegentlichen, stellenweise sehr lustigen Beispiele sorgen für die gewisse Würze. Natürlich kann der Film nicht mit Spielfilmblockbustern mithalten, doch wenn ihr "eine unbequeme Wahrheit" oder die Michael Moore Filme mochtet, solltet ihr euch "Waiting for Superman" nicht entgehen lassen.

Für Fans von: Sicko, Bowling for Columbine, Eine unbequeme Wahrheit

Samstag, 30. April 2011

[Movie Review] Fish Tank

Fish Tank in der IMDB



Mein Rating:8/10

Die 15 Jährige Mia hat es nicht leicht. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einer Sozialwohnung in Essex. Sie besucht schon lange keine geregelte Schule mehr und hat auch keine Bedürfniss daran etwas zu ändern, stattdessen lungert sie lieber in verschiedenen Brennpunkten der Gegend herum und versinkt immer tiefer in Alkoholexszessen. Sie hofft das ihr das Tanzen einen Weg aus der Tristess bietet, doch auch dort lassen die Gelegenheiten auf sich warten. Eines Tages lernt ihre Mutter den attraktiven Connor kennen und macht damit ihr Gefühlschaos perfekt.

Der Film wurde im Jahre 2009 bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt, und hat dort den Preis der Jury erhalten, was ich für durchaus begründet halte, denn durch das fernbleiben von hollywoodtypischen Schnulzen und der klasse Leistung von Katie Jarvis, ist "Fish Tank" ein hochklassiges Sozialdrama. Im Gesamtblick auf die Schauspieler muss man sagen das alle Rollen passend besetzt sind und dadurch einige Szenen wirklich gut eingesetzt werden. Im gesamten Filmverlauf fiehl mir immer wieder auf das stellenweise ein Handkamerastil gewählt wurde, was vielen Szenen eine interessante Dynamik verleiht. Leider bleibt der Soundtrack streckenweise sehr zurückhaltend, was im Nachhinein betrachtet jedoch kaum stört. Ich denke das Fish Tank das Potential dazu hat, eines der Standartwerke im Bereich des Sozialdramas zu werden, den obwohl es nicht die Kälte eines "Precious" erreicht, muss man annerkenend sagen das Fish Tank in Sachen Authentizität, diesem in keinster Weise hinterhersteht.

Für Fans von: Precious - Das Leben ist kostbar ,

Mittwoch, 27. April 2011

[Movie Review] Paths of Glory - Wege zum Ruhm

Paths of Glory in der IMDB



Mein Rating:8/10

Stanley Kubrick schafft mit "Paths of Glory" einen klasse Film, über die Wirren des Krieges, und die Verzweiflung die die Belastung des ständigen Kampfes, sowie die Konfrontation mit dem Tod, nach sich zieht. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Humphrey Cobb und schildert, lose auf realen Erreignissen beruhend, wie drei völlig unschuldige Soldaten als Verräter vor ein Kriegsgericht gestellt werden.

Schauspielerisch überzeugt vor allem Kirk Douglas in der Hauptrolle, Colonel Dax. Die Story ist wirklich gut inszeniert, denn es gibt Szenen im Film, die einem trotz der Schwarz/Weißtechnik, auch in unseren heutigen, 3D verwöhnten Zeiten, Gänsehaut bereiten (die Taverne, der Gang des Colonels durch den Gefechtsgraben,...) und auch die Gefechtsszenen, wie zum Beispiel, die Großoffensive sind äußerst authentisch und ergreifend. Ich finde außerdem das die Szenen im Gefängnis mit dem Pater sehr emotional sind, den sie tragen sehr zu der Botschaft des Filmes bei. Meiner Einschätzung nach ist dieses Meisterwerk auch noch in vielen Jahren authentisch und man wird immer noch nicht um den Gedanken an Menschen aus dem eigenen Bekanntenkreis herumkommen, denn wer auch immer jemals in einem Krieg gedient hat, wird sich irgendwann so wie die Akteure in diesem Film, zwischen Befehlswahnsinn, Gefechtsstress und Panik wiedergefunden haben. Alles in allem ist "Paths of Glory" einer der Kriegsfilme die jeder Filmfan gesehen haben sollte.

Für Fans von: Full Metal Jacket , Platoon ,

Dienstag, 26. April 2011

[Movie Review] Koyaanisqatsi

Koyaanisqatsi in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Koyaanisqatsi von Godfrey Reggio ist kein konventioneller Film sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Archivmaterial und Aufnahmen von Ereignissen die man hintereinander wegassoziieren könnte. Die Szenen ergeben als ganzes betrachtet ein sehr komplexes Statement zum Thema Ressourcennutzung unseres Planten ab. Im gesamten Film wird nicht ein Wort gesprochen, was man in den Titel interpretieren könnte, denn das Wort "Koyaanisqatsi" entstamm der schriftlosen Sprache der Hope Indianer aus welcher auch das Zitat am Ende des Filmes stammt. Die meisten Szenen sind mit ruhiger Musik unterlegt und meist so eindeutig das Worte unnötig werden, denn trotz dieser Eindeutigkeit kann man viel interpretieren und im Endeffekt regt "Koyaanisqatsi" auch zum an und umdenken an. Der Film ist kraftvoll und in gewisser Hinsicht auch ein Meisterwerk und vielleicht am wichtigsten, einer der Filme zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte. Seht ihn euch in aller Ruhe an und lasst ihn wirken. Der Film ist der erste Teil einer Trilogie, die von Powaqqatsi und Naqoyqatsi komplettiert wird.

Für Fans von: -

Montag, 25. April 2011

[Movie Review] Precious - Das Leben ist kostbar

Precious das Leben ist kostbar in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Die 16 jährige, übergewichtige Teenagerin Precious fliegt, aufgrund ihrer zweiten Schwangerschaft, von ihrer derzeitigen Schule und sieht sich auf ihrer neuen, einer alternativen Bildungseinrichtung namens "Each one, teach one" in einer Klasse voll überheblichen Mitschülern gegenüber. Sie hat Probleme sich zu konzentrieren, und ihr Leben, welches immer wieder von Rückschlägen überschattet wird, bietet ihr immer wieder die Chance, in verzweifelte Tagträume zu fliehen. Erst die engagierte Lehrerin Ms. Rain zeigt ihr einen Ausweg.

Das emotional tiefgehende und bewegende Drama aus der Regie von Lee Daniels beweist das es in Hollywood auch noch Dramen abseits von kitschigen Happyendpopcornfilmen gibt.Es öffnet die Augen über die Situation von jungen Menschen die sich in ähnlichen Situation befinden und was sie durchmachen müssen. Die ganze Kälte die diesen Film umgibt, macht ihn authentisch und lässt ihn niemals übertrieben wirken. Und auch schauspielerisch schafft Gabourey Sidibe es in der Rolle voll und ganz zu überzeugen. Was ich ebenfalls zu den großen stärken dieses Films zähle ist die letzte halbe Stunde. In dieser halben Stunde wird eine Menge an Fragen erklärt die in den Szenen zuvor offen geblieben sind. Ich empfehle "Precious" Aufgrund eben dieser tiefgehenden Charaktere und ganz wichtig aufgrund der Tatsache das es eines der authentischten Dramen ist die ich je gesehen habe. Er ist in jeder Hinsicht empfehlenswert, meiner Meinung nach eine klasse Sozialstudie.

Für Fans von: Freedom Writers , Boyz n the Hood
Blind Side-Die große Chance

Freitag, 22. April 2011

[Movie Review] 500 Days of Summer

500 Days of Summer in der IMDB



Mein Rating: 8/10

500 Days of Summer ist einer der wenigen Liebesfilme die man sich auch als Kerl ansehen kann ohne nach 20 Minuten eine mittelschwere Identitätskrise zu bekommen. Und mehr als das. Die Story handelt von der Beziehung von Tom (Joseph Gordon Levitt) und Summer (Zooey Deschanel). Während Tom alles daran setzt eine ernsthafte Beziehung zu Summer aufzubauen, glaubt sie nicht an die Liebe und will ihr Leben noch genießen und sich nicht auf etwas ernsthaftes einlassen.

Der Film ist mit passender und moderner Musik unterlegt und die Leiden des jungen Tom werden von Joseph Gordon Levitt glaubhaft gespielt. Besonders positiv sind einige besondere Stilmittel die dieser Film benutzt (stichwort Erwartungen -> Realität). Ebenfalls sind die Aussagen und Eindrücke bezüglich Schicksals ziemlich interessant und regen einen doch ein wenig zum Nachdenken an. Alles in allem ist 500 Days of Summer eine erfrischende Liebesgeschichte die man sich sehr gut ansehen kann.

Für Fans von: Adventureland , Vielleicht, vielleicht auch nicht , Tatsächlich... Liebe

Dienstag, 19. April 2011

[Movie Review] Walk the Line

Walk the Line in der IMDb



Mein Rating: 8/10

Die tragisch-schöne Geschichte des Mann in schwarz.
Folsom State Prison und Johnnys Bruder Jack. Bereits in den ersten Minuten werden dem Zuschauer zwei wichtige Etappen im Leben des Johnny Cash gezeigt.
Dieser wirderum wird von Joaquin Phoenix dargestellt, welcher in einer Rückblende die guten, wie auch die schlechten Zeiten des legendären Johnny Cash revu passieren lässt.
Vor der Kulisse eines Amerika der 60er Jahre wird aus dem Vertreter J. R. Cash ein berühmter Musiker und bald schon spaltet sich sein Leben: Zum einen gibt es da seine Familie, welche stark unter der Karriere Cashs leidet, zum anderen ist da seine Band und die bezaubernde June Carter (Reese Witherspoon, diese erhielt für ihre Rolle den Oscar als beste Hauptdarstellerin).
Der Film offenbart, dass auch Johnny Cash ein Stardasein führte, wie man es oft kennt: Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Doch zwischen alle dem wird hier auch eine wundervolle Liebesgeschichte erzählt, welche sich zum Leid manch einer Figur über Jahre hinzieht.
Schlussendlich lässt sich jedoch sagen: Der Film ist nicht perfekt, doch schließlich lässt sich aus den entstandenen Teilen eine sehr gut nachvollziehbare Biographie zusamensetzen. Der ein oder andere dürfte sich nach diesem Film mehr für Johnny Cash interessieren als vorher (darum wurde aus der anfänglichen 7/10 eine 8/10).

Für Fans von: -

Sonntag, 17. April 2011

[Movie Review] Taken - 96 Hours

Taken - 96 Hours in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Der Agent im Ruhestand, Bryan Mills, versucht nach Jahren der Abstinenz und des Untertauchens eine Beziehung zu seiner Tochter Kim herzustellen, die bei Mills Exfrau und ihrem neuen Mann, dem reichen Stuart lebt. Seine Versuche sind jedoch nur von wenig Erfolg gekrönt und er muss schließlich nach Paris in die Ferien ziehen lassen, nichts ahnend das ihr dort ein Martyrium bevorsteht.



Dieser Film aus der Feder von Regisseur Pierre Morel erinnert in vielerlei Hinsicht an die Bourne Trilogie von Paul Greengrass, doch alles in allem ist dies ein Thriller auf allerhöchstem Niveau, kein Filmklon. Während des gesamten Plots läuft Liam Neeson zu Höchstleistung auf. Genretypische Elemente wie die geheimdienstliche Arbeit werden, ebenso wie die Nahkampfszenen, Klasse in Szene gesetzt und künstliche Längen oder Langeweile kommen nicht auf. Storymäßig hat dieser Film keinerlei Schwächen und der Soundtrack gibt dem ganzen eine gute Würze. Wer sich diesen Film ansieht darf sich auf 90 Minuten Hochspannung, Action und Adrenalin freuen. Für Bourne Fans sehr empfehlenswert, für Thrillerfans ein Muss!

Für Fans von: Die Bourne Identität , Man on Fire

Freitag, 8. April 2011

[Movie Review] Die Welle

Die Welle in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 8/10

Die Macht einer Gemeinschaft in der heutigen Gesellschaft.
Rainer Wengers (Jürgen Vogel) "Projekt" greift das bekannte Thema der Diktatur (hier Autokratie) auf und mit ihm verschiedene Ansichten und Folgen.
Der Film zeigt, wie aus einem bunten Haufen Jugendlicher eine organisierte und disziplinierte Bewegung, kurz "Die Welle", wird. Dabei ist es vorallem die gute Darstellung der Alltage der einzelnen Mitglieder, sowie die leicht verständliche Charakteranalyse dieser, welche den Film auch für die heutige Jugend interessant macht.
Neben dieser Identifiktion mit Schauspielern wie Frederick Lau und Max Riemelt werden auch die Themen
Faschismus, Kontrolle, Machtgier,Gemeinschaft und Lebensinhalt sehr gut in Szene gesetzt.
Nebenbei sind auch die gut gewählten Drehorte, als auch die hervorstechenden Farben (z.B. grün und rot) zu erwähnen.
Alles in allem ein packender Film, welcher jung und alt zum nachdenken anregt. Autokratie gehört eben nicht zur Vergangenheit!

Für Fans von: Hooligans und The Experiment

Dienstag, 29. März 2011

[Movie Review] Der Krieg des Charlie Wilson - Charlie Wilson's War

Der Krieg des Charlie Wilson in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 8/10

Basierend auf einer wahren und doch unglaublichen Geschichte zeigt "Der Krieg des Charlie Wilson" wie sehr Einzelschicksale die Welt verändern können. Die Story ist umfangreich und solide, und an der Leistung von Tom Hanks und Julia Roberts kann man auch nicht meckern, Phillip Seymour Hoffman brilliert sogar stellenweise, jedoch entäuscht der streckenweise schwache Score. Trozdem ist dieser Film ein Pflichtitel für Menschen die sich für Politik und die Arbeit von Regierungen interessieren.

Für Fans von: West Wing, Der letzte König von Schottland und Syriana

Jerky's Song (Tuesday Edition)

Sonntag, 6. März 2011

[Movie Review] Philadelphia

Philadelphia in der IMDB

Mein Rating: 8/10

Eindrucksvolles Drama über das Leben und Leiden des jungen und aufstrebenden Anwalts, Andrew Beckett, gespielt von Tom Hanks. Der Film zeigt sehr deutlich die damaligen Vorurteile die viele gegenüber Menschen hatten die sich mit dem Virus infiziert hatten, und wie sehr ein Mensch sich wandeln kann wenn er sich mit einer bestimmten Thematik befasst. Dieser Film ist wie "Gran Torino" oder "Good Will Hunting" ein Meisterwerk dieses Genres. Die Schauspielerische Leistung ist in allen Belangen auf höchstem Niveau und der Oscarprämierte Soundtrack von Bruce Springsteen macht "Philadelphia" zu einem Meilenstein der Filmgeschichte.

Montag, 28. Februar 2011

[Movie Review] Slumdog Millionaire

Slumdog Millionaire in der IMDB

Mein Rating: 8/10

Wahnsinnig bewegendes und spannendes Drama um den jungen Callcenter Angestellten und Waisenjungen Jamal, der in der indischen Version von "Wer wird Millionär" um den Hauptgewinn spielt. Ehrlich gesagt habe ich diesen Film unterschätzt, was ich aber früh abgelegt habe denn er verdeutlicht alle Schattenseite der boomenden Metropole Mumbai. Prostitution, Mord und Betrug werden ebenso überzeugent angeprangert wie die Scheinwelt der Showbiz. Durch den passenden Soundtrack wird Slumdog Millionäre zu einem sehr glaubhaften Film den man nur empfehlen kann.

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