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Donnerstag, 2. Juni 2011

[Movie Review] Hangover Part 2

Hangover Part 2 in der IMDB


Mein Rating: 6/10

Stu, Alan, Doug und Phil aka. das Wolfsrudel sind durch die Hochzeit von Kumpan Stu in Bangkok, Thailand, wiedervereint. Doch zunächst ist sich Stu nicht sicher, ob er Alan wirklich mitnehmen will, wo doch er für das Chaos in Vegas verantwortlich war. Doch schon bald kristallisiert sich heraus, dass sie entweder zusammen oder gar nicht feiern. Denn obwohl Stu einen Blackout wie damals in Las Vegas verhindern und auf eine Sautour verzichten will, finden sich Alan, Stu, Phil und ein anderer alter Bekannter eines Morgens in einem schäbigen Hotelzimmer in Thailands Haupstadt wieder, und haben , oh Wunder, keine Erinnerung mehr an die vorherige Nacht. Und es kommt noch schlimmer. Denn Stu wurde von seiner Zukünftigen mit der Betreuung ihres 16 jährigen Bruders, dem Stanford-Studenten Teddy, betraut, von dem aber jede Spur fehlt. Und so machen sich die 3 (+1) auf in den Großstadtdschungel auf der Suche nach Teddy und auf der Suche nach Antworten und der Erinnerung.

Wie vor einigen Tagen bereits hier geschrieben, ist der Cast und die Crew hinter der Kamera im Vergleich zum ersten Teil unverändert. Dazu kommt, dass Regisseur Todd Phillips sich auch in der Fortsetzung des Blockbusters von 2009 (die Review dazu hier) einiger Elemente bedient, die bereits im ersten Teil benutzt wurden (Fotoshow,...). Und auch Storymäßig ist eine Menge aus dem ersten Teil übernommen. Wieder müssen die drei Recken einen Kumpanen finden, der sich nach einer durchzechten Nacht aus dem Staub gemacht hat, während sie sich eigentlich für eine Hochzeit vorbereiten sollten. Doch diesmal ändert sich der Schauplatz vom vergleichbar "sterilen" Las Vegas in den schmutzigen Millionentropenmoloch Bangkok. Diese doch essentielle Änderung bringt einige neuen Möglichkeiten, die sich Phillips nicht nehmen lässt. Denn während sich in Vegas hauptsächlich Pauschaltouristen und Jet-Set Millionäre rumtreiben, ist Bangkok eine riesige und unsichere Arbeiterstadt, in der die Gefahr hinter jeder Ecke lauern kann. Phillips zeigt, wie sehr sich die drei Freunde von Bangkok "gefangen nehmen lassen" und sie nur unter größten Mühen wieder heraus finden. Die Gags schwanken zwischen "laues Lüftchen" und "Kracher" aber alles in allem stört mich, dass es eine gewisse Länge in dem Film gibt, der dem ganzen doch ziemlich arg den Wind aus den Segeln nimmt.


Zum Schauspielerischen nun wie gewohnt einige Akteure in der Einzelkritik:

Zach Galifianakis (Alan) übertrifft seine Leistung als latent-labiles Muttersöhnchen mit großes Herz und hang zu Betäubungsmitteln aus Teil 1. Er spielt den extremsten und unberechenbarsten Part, obwohl er sich immer auf "alte Werte" des "Wolfsrudels" beruft. Eine sehr gute Leistung von ihm.

Bradley Cooper (Phil) ist in gewisser Hinsicht der Kopf der Gruppe und wie auch in Part 1 der Leiter der Suche nach dem Verschollenen, sowie der klare Denker. Seine Leistung reicht zwar nicht an die von Galifianakis, oder seine eigene im ersten Teil, heran, trotzdem verleiht er dem Film eine sehr entscheidene Note.


Der Soundtrack

ist ziemlich interessant gewählt und macht einen sehr soliden Eindruck. Er wirkt selten unpassend, sticht aber auch nur selten heraus, was ich schade finde, denn in dieser Hinsicht hätte ich mir mehr gewünscht. Doch alles in allem ist Hangover 2, genau wie der erste Teil, ein witziger Trip nach einem verkarterten Morgen. Ich persönlich werde nicht sagen, dass ich einen der Teile favorisiere und empfehle einfach nur jedem, der den ersten Hangover der 4 Freunde schon gut fand, sich den zweiten nicht entgehen zu lassen.

Und auch für alle anderen lohnt sich der Ausflug ins Kino, denn man muss den ersten Film meiner Meinung nach nicht zwangsläufig gesehen haben.

Für Fans von: Hangover 1,

Sonntag, 22. Mai 2011

[Movie Review] Burn after Reading

Burn after Reading in der IMDb


Mein Rating: 8/10

Ein spitzen Film, ohne jeglichen Handlungsstrang.

Hier treffen wirklich große Stars aufeinander: John Malkovich, George Clooney, Brad Pitt etc.. Und sie alle verbindet etwas: die Memoiren des Ex-CIA-Agenten Osborne Cox (John Malkovich). Auf diesen Unterlagen baut sich in kurzer Zeit ein aberwitziger Film auf, in dem selbst Nebenhandlungen wie Affären und Spionage zu wichtigen Elementen der Haupthandlung werden. Diese werden von den Coen-Brüdern perfekt miteinander verstrickt, ohne künstlich zu wirken und lassen bald aus einem kleinen Missgeschick einen Vorfall werden, der bis zur Regierung gelangt. Dabei gibt es immer wieder ernste Szenen und Themen, in denen aber immer etwas (teilweise auch krasser) Humor mitschwingt. In diesem Film findet einfach jeder etwas für sich.

Schön ist auch, dass der Film lediglich die Geschichte von ein paar gescheiterten und ulkigen Existenzen unter sich zeigt, ohne jedoch großartige Auswirkungen auf die Welt zu haben.
Und dabei hat alles so harmlos angefangen ...

Für Fans von: Tage wie dieser..., Die Simpsons - Der Film

Dienstag, 10. Mai 2011

[Movie Review] Rio

Rio in der IMDB



Mein Rating: 6/10

Nach einem Kindheitstrauma verschlägt es den Blauara "Blu" in die Hände der jungen "Linda". Sie peppelt ihn auf und die Beziehung wird immer enger. Eines Tages treffen die beiden in ihrer Heimatstadt in Minnesota den brasilianischen Forscher Tulio der ihnen berichtet das Blu einer der letzten seiner Art ist. Sie machen sich auf den Weg in eine Zuchtstation in Rio. Dort wird Blu jedoch von Schmugglern entführt und Linda macht sich auf den Weg, quer durch die Metropole, um ihren Blu zu retten.

"Rio" von Regisseur Carlos Saldanah überzeugt wie die meisten Animationsfilme vor allem durch die liebevolle Gestaltung der Figuren. Im Original liehen unter anderem Jamie Foxx, Will.i.am und Jessie Eisenberg ihre Stimmen, aber auch die deutschen Stimmen sind sehr angenehm. Lustig ist auch das Saldanah einige interessante und witzige Anspielungen auf andere Hollywoodblockbuster in seinen Film eingebaut hat. Dazu passt der Soundtrack mit seinen Sambarythmen wirklich sehr gut und alles in allem ist "Rio" wie ein tropischer Familienausflug. Der Film wird durch seine interessanten und ebenso bunten Figuren zu einem sehr kindsgerechten Film, aber auch Erwachsene können ihn sich entspannt ansehen. Eine Empfehlung.

Für Fans von:Garfield, Ice Age, Madagascar

Freitag, 22. April 2011

[Movie Review] 500 Days of Summer

500 Days of Summer in der IMDB



Mein Rating: 8/10

500 Days of Summer ist einer der wenigen Liebesfilme die man sich auch als Kerl ansehen kann ohne nach 20 Minuten eine mittelschwere Identitätskrise zu bekommen. Und mehr als das. Die Story handelt von der Beziehung von Tom (Joseph Gordon Levitt) und Summer (Zooey Deschanel). Während Tom alles daran setzt eine ernsthafte Beziehung zu Summer aufzubauen, glaubt sie nicht an die Liebe und will ihr Leben noch genießen und sich nicht auf etwas ernsthaftes einlassen.

Der Film ist mit passender und moderner Musik unterlegt und die Leiden des jungen Tom werden von Joseph Gordon Levitt glaubhaft gespielt. Besonders positiv sind einige besondere Stilmittel die dieser Film benutzt (stichwort Erwartungen -> Realität). Ebenfalls sind die Aussagen und Eindrücke bezüglich Schicksals ziemlich interessant und regen einen doch ein wenig zum Nachdenken an. Alles in allem ist 500 Days of Summer eine erfrischende Liebesgeschichte die man sich sehr gut ansehen kann.

Für Fans von: Adventureland , Vielleicht, vielleicht auch nicht , Tatsächlich... Liebe

Freitag, 1. April 2011

[Movie Review] Fear and Loathing in Las Vegas

Fear and Loathing in Las Vegas in der IMDb

Trailer

Mein Rating: 9/10

Dieser Film ist genau das, was er zeigt: ein Dauerzustand.
Im Jahr 1971 machen sich der Journalist Raoul Duke (alias Johnny Depp) und sein Anwalt Dr. Gonzo (Benicio del Toro) zu einem endlos (komisch) scheinenden Höllentrip nach Las Vegas auf.
Ohne Schlaf und ständig high bewegen sich diese beiden Figuren durch eine bunte und doch zugleich düstere Welt. Hier verliert sich bald das Ziel der Reise und schafft Platz für Lacher in jeder Sekunde.
Und auch wenn der Film nur wenig ernst wirkt, so wird doch durch die grandiose schauspielerische Leistung Depps und del Toros ein authentischer Alltag von Junkies gezeigt, ständig unterlegt mit typischen Songs wie "White Rabbit"  oder "Yummy, Yummy, Yummy".
Zu beachten ist auch die kleine, aber dennoch prägende Rolle Tobey Maguires in diesem "Fledermausland".

Für Fans von: The Big Lebowski, Requiem for a Dream und Hangover

Montag, 14. März 2011

[Movie Review] Stichtag

Stichtag in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Für mich eine typische Hollywood Komödie, oder anders gesagt ein lustiger Feel Good Movie mit einigen sehr guten Szenen. Der Film ist über weite Strecken wunderbar vorhersehbar, aber ähnlich wie Kindsköpfe sollte man bei solch einem Werk keine tiefgehende Story erwarten. Wer sich trotzdem oder vielleicht gerad wegen diesen Tatsachen entscheidet dem ganzen eine Chance zu geben wird stellenweise nur schwer aus dem Lachen rauskommen, andererseits wohl aber auch durch einige Längen gelangweilt. Trozdem alles in allem eine Empfehlung.

Sonntag, 6. März 2011

[Movie Review] Hangover

Hangover in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Ein Film über 4 Freunde die das letzte Wochenende vor der Hochzeit ihres Freundes in Las Vegas ihren Junggesellenabschied feiern wollen, was durch den Konsum verschiedener Mittel jedoch zu einem Desaster gigantischen Ausmaßes wird. Durch den Film hindurch gibt es immer wieder zum brüllen komische Szenen und verrückte Charaktere welche die Freunde auf ihrem Abenteuer getroffen haben. Die bekannten Hauptdarsteller und die tolle Musik machen den Film zu einem der besten Hollywood Komödien.

Samstag, 26. Februar 2011

[Movie Review] Männertrip

Männertrip in der IMDB

Mein Rating: 3/10

Vielleicht lag es schon an der aufkommenden Müdigkeit nach 3 Filmen, aber ich hab mir ehrlich mehr erhofft. Klar gibt es ein paar lustige Stellen, jedoch sind die meisten Gags (Meiner Meinung nach) Rohrkrepierer.

[Movie Review] Radio Rock Revolution

Radio Rock Revolution in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Wunderbare aber leider etwas langatmige Mediensatire im England der 60er Jahre. Dieser Film liegt irgendwo zwischen V wie Vendetta und Free Rainer, und erzählt die Geschichte der "Piratensender" in der Nordsee. Die Hauptrollen sind mit Phillip Seymour Hoffman und Bill Nighy passend besetzt und auch musiktechnisch ist dieser Film sehr gut. Jedoch zieht sich die Story an manchen Stellen, ziemlich hin was dem ganzen einen kleinen Abbruch tut. Trozdem ist dieser Film vorrallem für Musikfans fast schon ein Muss.

Samstag, 29. Januar 2011

[Movie Review] Die Simpsons - Der Film

Die Simpsons - Der Film in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Eine Geschichte rund um die Umweltverschmutzung im Lake Springfield, welche die wohl berühmteste Zeichentrickfamilie der Welt, auf eine Reise Quer durch die Vereinigten Staaten nimmt. Immer begleitet von irrwitziger Satire, einigen unterschwelligen Bemerkungen und viel Witz auf hohem Niveau. Dieser Film ist ein Spaß für die ganze Familie, und ein Muß für jeden Fan der Serie.

Favu

Sonntag, 23. Januar 2011

[Movie Review] The Big Lebowski

The Big Lebowski in der IMDB

Mein Rating: 10/10

Eine urkomische Mischung aus Krimi und Komödie. Jeff Lebowski, welcher von seinen Freunden nur "der Dude" genannt wird ist ein typischer Aussteiger, der keiner geregelten Arbeit nachgeht, und seine Tage beim kiffen und White Russians trinken zuhause, oder beim Bowling mit seinen beiden Kumpels Walter und Donny verbringt. Diese Idylle wird jedoch jäh zerstört als man ihn mit dem Millionär Jeffrey Lebowski verwechselt und ein Schlägerteam in sein Haus schickt. Darauf hin beginnt für die drei das Abenteuer, welches den Zuschauer mit auf eine wahnwitzige Reise durch L.A nimmt.

Favu

Samstag, 22. Januar 2011

[Movie Review] Kindsköpfe

Kindsköpfe in der IMDB

Mein Rating: 7/10

Einige Größen der amerikanisches Comedy Szene spielen ein Basketball-Team, das sich durch den Tod ihres Ex-Meisterschaftscoaches zu einem 4.Juli Wochenende mit Kind und Kegel wiedervereint. Ein typischer Film dieses Genres, wer ernsthafte Konversationen neben den typischen pseudotiefgründigen Zitaten gegen Ende erwartet, wird entäuscht. Trozdem, kann man sich von dieser vorhersehbaren und zeitweise sehr lustigen, Komödie wunderbar beriseln lassen. Alles in allem ein Feel Good Movie mit Staraufgebot welches man eigentlich in jeder Phase des Lebens sehr gut ansehen kann.

Favu

Sonntag, 16. Januar 2011

[Movie Review] Borat

Borat

Mein Rating 6/10

Kurz und knapp: Der Comedian Sacha Baron Cohen treibt als kasachischer Reporter getarnt, auf einer Reise durch die USA allerlei Schabernack und es kommt immerwieder zu irwitzigen Treffen mit Bewohnern der Stationen seiner Reise. Viele der Reaktionen der Menschen sind einfach nur zum brüllen komisch, in anderen jedoch kann man sich fast nur fremdschämen. Wer sich diesen Film ansieht kann sich auf eine Reihe guter Gags freuen, sollte aber auch mit einigen "schwierigen" Situationen rechnen.

Favu

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