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Montag, 19. September 2011

[Movie Review] Michael Clayton



Michael Clayton in der IMDB

Rating: 9/10

Nach seinen, zum Teil oscarprämierten, Rollen in Syriana, Up in the Air und Burn after Reading beweist George Clooney auch in diesem Werk von Tony Gilroy das er wie geschaffen für Anzugträgerrollen ist. Der Film thematisiert den Stress und die Kälte denen man sich im "Big Business" stellen muss, und auch der Unberechenbarkeit von Führungspersonen von multinationalen Konzernen, sowie die Grenzen des Verkraftbarem und den Wahnsinn den eine Tätigkeit für eine Anwaltskanzlei auf höchster Ebene mit sich bringt. Clooney spielt den Berater und Rechtsexperten Michael Clayton der sich als Vermittler zwischen einem Pfarmakonzern, seinem Arbeitgeber, einer Anwaltskanzlei und den Opfern eines Unkrautvernichters, welchen er zusammen mit dem, zwischen Genie und Wahnsinn schwankendem Anwalt Arthus Edens (Tom Wilkinson) auf den Zahn fühlt, wiederfindet.

Der Grad an Perfektion mit denen die Bilder in Szene gesetzt werden ist schwer zu beschreiben, es fällt aber vor allem das genaue Augenmerk auf die psychisch schwer labile Karen Crowder (Tilda Swinton) auf. Man könnte sie als Exempel für viele Führungspersonen nehmen, die an ihrem Stress zerbrechen und die zu hohe Ansprüche an sich selbst haben. Ich gehe besonders auf diese Besetzung ein weil mir zum einen die schauspielerische Leistung, zum anderen aber auch die Inszenesetzung gefallen haben, denn wie bereits weiter oben beschrieben, besticht Michael Clayton, neben der interessanten Story und den glaubhaften Schauspielern, auch durch das erstklassige Szenenbild und den tollen Schnitt. Lediglich der Soundtrack war mir stellenweise zusehr im Hintergrund, was ein kleiner Markel sein kann.

Alles in allem ist Michael Clayton wie gemacht für Fans von Poli- und Wirtschaftsthrillern, aber auch Fans anderer Genres werden an der Inszenierung ihre Freude haben.

Für Fans von: Syriana - Korruption ist alles,State of Play - Der Stand der Dinge

Samstag, 4. Juni 2011

[Movie Review] Gran Torino

Gran Torino in der IMDB

Mein Rating: 9/10

Walt Kowalski ist in seinem Viertel zunehmender auf sich allein gestellt. Aufgrund des Todes seiner Frau und der Tatsache das viele seiner Freunde und Nachbarn entweder in Altenheime oder Pflegeeinrichtungen ziehen ist der Koreakriegs-Veteran nun umgeben von asiatischstämmigen Einwanderern die "sein" Viertel immer mehr für sich entdecken und beanspruchen. Bald zieht die Familie um Sue und Tao in sein Nachbarhaus ein und die Familie bekommt durch die Weigerung Tao's sich einer lokalen Gang anzuschließen Probleme mit selbiger, der auch sein Cousin angehört. Er wird von ihnen genötigt das Auto von Walt zu stehlen, einen 1972er Gran Torino im Topzustand. Doch Tao vermasselt es und es kommt zu Tumulten bei den Walt, in seiner Ruhe gestört, zur Waffe greift und die Gang in die Flucht treibt. Fortan wird Walt von den Hmong als Held und Beschützer gefeiert, was ihm allerdings garnicht gefällt. Er kann sich einfach nicht auf die Leute einlassen aber vor allem durch die unermüdliche Arbeit der jungen und intelligenten Sue kommt er immer weiter aus sich heraus und so nimmt er den jungen Tao, der durch verschiedene Arbeiten für Walt die Familienehre, welche er durch den versuchten Wagendiebstahl ruiniert hat, wiederherzustellen, unter seine Fittiche und besorgt ihm einen Job auf dem Bau. Doch eines Tages lauert die Gang Tao auf dem Heimweg auf und attackiert ihn. Mr. Kowalski versucht die Gang im Affekt darauf einzuschüchtern, was diese aber mit weiteren Gräueltaten beantwortet. Mr. Kowalski erzählt dem jungen Pfarrer Janovich, der sich nach dem Tod von Mrs. Kowalski um ihn kümmern sollte von den Taten und er entschließt sich die Sache ein für alle mal aus der Welt zu räumen.

Regisseur und Hauptdarsteller zugleich. Eine schwierige Gratwanderung und gleichzeitig eine Doppelbelastung aber trotz seines Alters von 78 Jahren schafft Clint Eastwood es den Film, nicht zuletzt aufgrund der authentischen Dialoge und der allgemeinen Topleistung des Casts, allen voran von ihm selbst, zu einem Meisterwerk mit hohem "Denkanstoßfaktor" zu machen. Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise wie selbst hartgesottene und tiefgehend verbohrte Menschen über ihren Schatten springen können, wenn interkulturelle Verständigung und gemeinsamer Austausch der Bräuche zwischen den Kulturen funktioniert.


Widmen wir uns in unserer Review nun zunächst einmal den Hauptakteuren im einzelnen

Clint Eastwood hat sich mit der Rolle des Walt Kowalski, einem alten grießgrämigen Mann, der langsam sein Herz für die Lebensweise der Hmong öffnet, buchstäblich selbst übertroffen. Äußerst beeindruckend wie er all seine Prädestiniertheit und seine Lebens- und Schauspielerfahrung in die Rolle einbringt und seine Darstellung so auf die allerhöchste Schauspielerebene bringt.

Christopher Carley verkörpert den frischgeweihten Priester Jankovich, der sich stets bemüht zeigt, einen Einblick hinter die harte Schale von Walt zu kriegen. Ich glaube esist seine erste Rolle in dieser Größenordnung, aber er spielt solide und hat durchaus ein gewisses Talent für sakrile Rollen.

Allgemein lässt sich zu den Schauspielern noch sagen das Clint Eastwood mit seiner großartigen Leistung allen anderen in gewisser Hinsicht buchstäblich Flügel verleiht, den offensichtlich gibt Eastwood durch seine Arbeit am Set und vor der Kamera allen darstellern die Chance ihre individuellen Talente und Stärken auszuspielen. Dazu kommt das interessante Stilmittel, welches durch die Geschichte rund um den Wagen von Kowaltski und die damit einhergehende Wandlung von Tao vom Taugenichts zum Arbeiter manifestiert und somit die Botschaft, dass man auch im Alter noch mit seinen Vorurteilen und Damonen aufräumen kann, eindrucksvoll unterstreicht.


Der Soundtrack

spielt solide, meiner Meinung nach aber ein bisschen zu zurückhaltend, im Hintergrund ab. Stören tut das zwar nicht aber als geneigter OST-Fanatiker erhoffe ich mir doch von vielen Filmen das sie auch in diese Richtung mehr auf sich nehmen sollten. Trotzdem ist "Gran Torino" ein Muss für Eastwood-Fans und ein Standartwerk für Toleranz im modernen Film.

Für Fans von:-

Donnerstag, 2. Juni 2011

[Movie Review] Requiem for a dream

Requiem for a dream in der IMDB



Mein Rating: 9/10

Harry, ein Taugenichts aus Brighton Beach, seine Mutter Sara, eine aufmerksamkeitssuchende Fernsehfanatikerin, sein Freund Tyron, ein vernebelter Nichtskönner und seine Freundin Marion, eine latent-deppressive Mödeschöpferin, haben eines gemeinsam. Auf die eine oder andere Art sind sie alle abhängig von Rauschmitteln und Medikamenten. Der Film zeigt wie schnell Drogenabhängige sich alle Chance im Leben verbauen, und ist meiner Meinung nach ein Standartwerk der Antidrogenfilme.

Der Film von Darren Aronofsky, aus der Feder von Hubert Selby Jr ist einer der intensivsten und ergreifensten Filme des Thriller Genres. Storymäßig ist er spannend und intelligent aufgebaut, was eine gute Basis für einige sehr interessante Stilmittel schafft, dazu aber später mehr. Denn im Gegensatz zum Mainstream-Film (gibt es überhaupt Mainstream Drogenfilme?) wird hier die dem Zuschauer vermittelte Hoffnung auf ein minimum reduziert. Man kommt selten dazu in der dichten und packenden Atmosphäre auch nur ein wenig an das gute Gelingen oder die Charaktere an sich zu glauben, denn auch wie in vielen anderen Aronofsky-Filmen schafft er es auch in Requiem for a dream eine glaubhafte Kulisse mit einer super schauspielerischen Leistung zu kombinieren.

Dazu nun einige Akteure in der Einzelkritik!


Jared Leto (Harry Goldfarb) spielt die Rolle des Taugenichts Harry sehr soverän, mich beeindruckt aber vor allem die Tatsache wie er den schmalen Grad zwischen dem verstörten Junkie und sorgendem, von schuldgefühlen geplagten Sohn spielt, während er gleichzeitig versucht seiner Freundin Marion ein geborgenes Leben zu ermöglichen.

Ellen Burstyn's (Sara Goldfarb) Leistung lässt sich in wenige Worte fassen. Atemberaubend authentisch. Man könnte sagen das ihr die Rolle auf den Leib geschrieben ist, man könnte meinen das sie schauspielerisch einen Zenit erreicht hat, egal wie man es formuliert, am Ende steht eine Leistung auf allerhöchstem Niveau.


Nun wieder zurück zur eigentlichen Kritik

Ich fand es toll wie Aronofsky spannende Schnittechniken, revolutionäre Kameraperspektive und die tollen Kostüme unter einen Hut bringt und es zusammen mit dem Soundtrack von Clint Mansell (sehr sehr einprägsam) zu einem Meisterwerk zusammenfasst. Die Drogenszenen (Blue in the afternoon...) und die Szenen in den Burstyn, nach aufmerksamkeit suchend und von paranoia gejagt durch ihre Wohung tappselt, sowie die Szene in der Marion in der Badewanne ist sind packend inszeniert und jagen einem das Adrenalin bis zum hervoragenden Ende durch die Blutbahnen. Alles in allem eine klare Empfehlung, aber nichts für Leute mit schwachen Nerven!

Für Fans von: -

Samstag, 21. Mai 2011

[Movie Review] State of Play - Der Stand der Dinge

State of Play in der IMDB



Mein Rating: 9/10

Hier wie angekündigt: Die Review zu State of Play - Stand der Dinge.

Cal McAffrey (Russel Crowe) ist ein Journalist der alten Schule. Seine investigativen Arbeiten führt er immer im Angesicht mit seinen Quellen. Bei seinem Chefredaktor Gene hat er eine Menge Kredit denn er weiß das er sich auf ihn verlassen kann. Mit einigem Misstrauen beobachtet Cal aber wie sich seine Büromitarbeiter immer weiter auf Onlinequellen und Boulevardmeldungen stürzen, und dabei die eigentlichen großen Storys, langfristig aus den Augen verlieren. Auch seine Chefin, die abgebrühte Cameron Lynne (Hellen Mirren) lässt sich leider immer mehr zu dieser Art des kurzfristigen Journalismus hinreissen und Cal verliert schon bald an Rückhalt. Doch dann wird der Tot der Assistentin seines Freundes und Abgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) publik und alle wittern eine Affäre. Cal der in der Zwischenzeit über einem Mordfall berichtet wird durch ein Treffen mit seinem alten Freund in diese Geschichte mit einbezogen und schon bald bemerkt er das es sich bei dieser Affäre um einen Komplott auf allerhöchster Ebene handelt. Zusammen mit seiner Partnerin, der Blog Redakteurin, Della Frye (Rachel Adams) macht er sich an die Arbeit und trifft schon bald auf einen Verschwörungssumpf der alles bisher dagewesen in den Schatten stellt.

Regisseur Kevin MacDonald inszeniert mit State of Play einen der intelligentesten Journalismusthriller aller Zeiten. Die Story baut sich von einem unscheinbaren Mordfall in einer Nebenstraße von Washington zu einem atemlosen Katz und Mausspiel zwischen Polizei, Journalisten, Politikern und Armeeangehörigen auf, welches ein packendes und überraschendes Ende findet. Daneben werden auch die persönlichen Geschichten, insbesondere die Dreiecksbeziehung von Cal,Stephen und seiner Frau Anne so gut und aufbauend erzählt das sich eine tolle Charaktertiefe bildet.
Hier einige Charaktere in der Einzelkritik:

Russel Crowe verkörpert den alten und abgebrühten Journalisten Cal McAffrey glaubhaft und vielfältig. Besonders positiv ist anzumerken das man er nicht nur den arbeitenden, sondern auch den privaten, Journalisten auf einer schauspielerisch sehr hohen Ebene spielt. Auch in den Szenen in den er sich mit seinem alten Freund Stephen unterhält spürt man das die Chemie zwischen Crowe und Affleck am Set gestimmt haben muss.

Hellen Mirren verkörpert, in einer Nebenrolle, die Chefredakteurin Cameron Lynne die sich trotz ihres hohen Alters immer noch in der, wenn auch recht vulgären, Sprache der Jugend ausdrücken kann. Mirren schafft es in State of Play an ihre großartige Leistung aus dem Film "die Queen" anzuknüpfen.

Der Soundtrack bewegt sich mit einigen toll in Szene gesetzten Ausnahmen im Hintergrund, was aber nicht stört, denn in den wichtigen und dramatischen Teilen wird der Film sehr gut unterlegt. Dazu kommen einige interessante filmtechnische Stilmittel (man beachte die Helikopter...) die State of Play zu einem Meisterwerk machen. Eine klare Empfehlung für Thrillerfans.

Für Fans von: Syriana - Korruption ist alles , Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene

Montag, 2. Mai 2011

[Movie Review] Der Nebel - The Mist

Der Nebel - The Mist in der IMDB



Mein Rating: 9/10

Frank Darabont gelingt mit der Buchverfilmung von Stephen King's Bestseller eine fesselnde "Extremsituationsstudie" über falsche Götzen, Hoffnungslosigkeit, Wahnsinn und Angst. Die Geschichte um die Geschehnisse rund um den mysteriösen "Nebel", der die Kleinstadt Castle Rock und weite Teile des US-Bundestaates Maine einhüllt, entwickelt sich für die Menschen die zufällig in einem Supermarkt Schutz gefunden haben schon bald zu einem Trip durch die Hölle. Urplötzlich schlagen Tentakel und andere Scheußlichkeiten aus dem Dunst und attackieren jeden, der sich ihnen nähert. Schnell haben die Bewohner in den Teilnehmern eines Projekts der US-Armee unter dem Codenamen "Arrowhead" die vermeintlich Schuldigen gefunden. Durch die bedrückende Enge im Supermarkt kommt es bald zu Aufständen und Tumulten, die Situation für die Eingeschlossenen wird zusehens kritischer.

Bei genauerer Betrachtung dieses Filmes fällt einem zunächst die überragende Leistung von Marcia Gay Harden in der Rolle der religiösen Fanatikerin Mr. Camody auf. Harden spielt diese Rolle so überzeugend, dass sie eine komplett neue Sichtweise auf diesen Film schafft. Sie zeigt, wie sehr sich Menschen in ihrer Verzweiflung an etwas klammern, dass sie in ihrer Sicherheit über nahende Übel bestärkt und sie zu irrationalen Handlungen und Denkweisen bringt. Aber auch für den restlichen Cast gilt das Prinzip, dass ein guter Film vorranging von den Schauspielern abhängt. Denn erst durch die überzeugenden Leistungen von Darstellern wie Thomas Jane, Laurie Holden und Toby Jones, wird aus der abwechslungsreichen und emotional tiefgreifenden Story vor allem in der zweiten Hälfte des Filmes ein wahnsinnig guter und authentischer Horrorfilm. Und noch etwas fällt einem auf; Der Soundtrack, der bis zu einer bestimmten Szene eher zurückhaltend ist, wird durch "The Host of Seraphim" von Dead can Dance zu einem Gänsehaut OST. "Der Nebel" ist meiner Meinung nach einer der "dichtesten" und psychologischsten Horrorfilme die ich je gesehen habe.

Für Fans von: Die Stadt der Blinden , 28 Days later

Sonntag, 17. April 2011

[Movie Review] The Fighter

The Fighter in der IMDB





Mein Rating: 9/10

Die Geschichte der Provinzfamilie Ward, die sich vor allem durch den Boxsport über Wasser hält, ist geprägt durch die hochklassige schauspielerische Leistung von Christian Bale und Melissa Leo, die für ihre Darbietung, völlig zurecht, den Oscar in der Nebendarstellerkategorie erhalten haben. Dem Regisseur David Russel gelingt es diese, nach einer wahren Begebenheit entstandene Geschichte, auf allerhöchstem Niveau in Szene zu setzten. Im Gegensatz zu vielen anderen Dramen gibt es während des ganzen Filmes keine einzige Szene die zu dick aufgetragen wirkt. Eine solch hohe Authenzität habe ich bisher nur sehr selten in Hollywoodproduktionen gesehen, und genau das ist es was diesen Film so besonders macht. Die Darbietung der Probleme, denen sich der Boxen Micky stellen muss (Genügend Geld zu verdienen um die Familie zu ernähren, Seine Beziehung zu der Kellnerin Charlene aufzubauen, seine Tochter zu besuchen...), sowie die Probleme innerhalb der Familie (die Cracksucht des Bruders, die Beziehung der Eltern), ist in ruhigen und doch aufwühlenden Bildern gelungen.Vor allem die Szenen in der Dicky und seine Mutter von früher berichten, und wie stolz sie doch auf "ihren" Micky sind gehen einem aufgrund der Tatsache nahe, das im selben Atemzug gezeigt wird wir sehr diese, am Boden liegende Familie, nach dem letzten Strohalm rekt um doch noch in ein geordnetes Leben zurückzufinden. Man könnte "The Fighter" jetzt vorwerfen das die Boxkämpfe von Micky unspektakulär sind, aber im Endeffekt gleicht die charakterliche Tiefe der einzelnen Akteure das aus und so wird aus dem Film kein "Rocky" Klon, sondern ein packendes und tiefgehendes Drama.

Für Fans von: The Wrestler, Coach Carter, Miracle-Das Wunder von Lake Placid, Million Dollar Baby

Samstag, 2. April 2011

[Movie Review] Die Bourne Identität

Die Bourne Identität in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 9/10

Meiner Meinung nach sind die Bourne Filme die besten und intelligentesten Agententhriller, die Hollywood je hervorgebracht hat. Die Kameraführung ist vor allem in den Kampfszenen atemberaubend und auch die Story, basierend auf den Büchern von Robert Ludlum ist einfach klasse. Zusätzlich ist positiv anzumerken das im Gegensatz zu den James Bond Filmen, alle seine Hilfsmittel im freien Handel erhältlich sind. Daher von mir eine klare Empfehlung!

Für Fans von: 96 Hours , Unknown Identity

Jerky's Song Saturday Edition

Freitag, 1. April 2011

[Movie Review] Fear and Loathing in Las Vegas

Fear and Loathing in Las Vegas in der IMDb

Trailer

Mein Rating: 9/10

Dieser Film ist genau das, was er zeigt: ein Dauerzustand.
Im Jahr 1971 machen sich der Journalist Raoul Duke (alias Johnny Depp) und sein Anwalt Dr. Gonzo (Benicio del Toro) zu einem endlos (komisch) scheinenden Höllentrip nach Las Vegas auf.
Ohne Schlaf und ständig high bewegen sich diese beiden Figuren durch eine bunte und doch zugleich düstere Welt. Hier verliert sich bald das Ziel der Reise und schafft Platz für Lacher in jeder Sekunde.
Und auch wenn der Film nur wenig ernst wirkt, so wird doch durch die grandiose schauspielerische Leistung Depps und del Toros ein authentischer Alltag von Junkies gezeigt, ständig unterlegt mit typischen Songs wie "White Rabbit"  oder "Yummy, Yummy, Yummy".
Zu beachten ist auch die kleine, aber dennoch prägende Rolle Tobey Maguires in diesem "Fledermausland".

Für Fans von: The Big Lebowski, Requiem for a Dream und Hangover

Sonntag, 20. März 2011

[Movie Review] 21

21 in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 9/10

21 lebt vorrallem von der großartigen Leistung Kevin Spaceys als Mathematikprofessor. Die Geschichte rund um das Doppelleben von einigen MIT Studenten ist musikalisch perfekt untermalt und schauspielerisch auf hohem Niveau. Alles in allem ein spannender und sehenswerter Film

Für Fans von: Free Rainer

Samstag, 19. März 2011

[Movie Review] Thank you for Smoking

Thank you for Smoking in der IMDB

Trailer

Mein Rating: 9/10

Mit viel Biss und einer Menge unterschwelliger Kommentare zeigt Regisseur Jason Reitman ,wenn auch mit einem Augenzwinkern, wie die Tabaklobby in den USA arbeitet. Die Geschichte rund um den Tabaklobbyisten Nick Naylor ist getränkt von Zynismus und Sarkasmus. Wer sich bei Michael Moore Filmen nach Story sehnt ist mit "Thank you for Smoking" sehr gut aufgehoben.

Für Fans von Lord of War

Sonntag, 6. März 2011

[Movie Review] Syriana - Korruption ist alles

Syriana in der IMDB

Mein Rating: 9/10

Top besetzter und storytechnisch starker Thriller rund um die Geschehnisse während eines Erdöl-Deals in Zeiten des politischen Wandels in der Golfregion. Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise wie sich Meinungen und Interessen von Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, vom Geld, Politik und Religion beeinflussen lassen. Durch den ganzen Film hinweg werden immer wieder Handlungsstränge überraschend verändert. Das Puzzle das sich aus den unterschiedlichen Akteuren ergibt wird erst gegen Ende zusammengefügt und mit einem Paukenschlag beendet. Die Schauspieler, allen vorran der oscarprämierte George Clooney und die großartige Story machen diesen Film zu einem Meisterwerk welches vorrallem für Politik- und Thriller Fans interessant ist.

Montag, 28. Februar 2011

[Movie Review] The Hurt Locker - Tödliches Kommando

The Hurt Locker in der IMDB

Mein Rating: 9/10

Einer der besten (Anti)Kriegsfilme überhaupt. Kathrin Bigelow zeigt in passenden und nicht melancholischen Bildern wie der Kriegsdienst, junge Leute mit unterschiedlichen Hintergründen und Persöhnlichkeiten, belastet. Positiv anzumerken ist die Topbesetzung der Haupt- und Nebenrollen. Durch den soliden Soundtrack und die Spannende und abwechslungsreiche Story ist "The Hurt Locker", über den Irakkrieg was "Full Metal Jacket" für den Vietnamkrieg war.

Freitag, 21. Januar 2011

[Movie Review] Man on Fire

Man on Fire in der IMDB

Mein Rating 9/10

Überraschend, aber für mich einer der besten Action Filme die ich je gesehen habe. Denzel Washington spielt einen Bodyguard mit Killervergangenheit und soll auf die kleine Pita (Brilliant, Dakota Fanning) aufpassen. Die Geschichte der Beziehung zwischen den beiden wird in der ersten Stunde des Filmes eindrucks- und gefühlvoll erzählt. Auch die Nebenrollen sind glaubhaft besetzt. Desweiteren passt die gesamte Umgebung, rund um Mexico City sehr gut zum Film und viele der Misstände in der 20 Millionen Metropole, wie die übergreifende Armut, werden ausgezeichnet dargestellt. Die vielen Wendungen machen den Film, in Verbindung mit der allgemein guten Story, zu einem Meisterwerk des Actiongenres.

Favu

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