Slideshow

Review: Gran Torino

Unsere Review zu Gran Torino

Review: The Aviator

Unsere Review zu Aviator

Review: Es war einmal in Amerika

Unsere Review zu Once upon a time in America

Review: Tree of Life

Unsere Review zu Tree of Life

Review: Black Swan

Unsere Review zu Black Swan

Montag, 30. Mai 2011

[MOVIE REVIEW] In ihren Augen

In Ihren Augen auf IMDB


Mein Rating:8/10

Der pensionierte Gerichtsbeamte Benjamín Esposito beschließt, einen Roman über einen Fall zu schreiben, der schon 25 Jahre zurück liegt. Er beginnt mit einem Liebespaar, dass an einem Bahnhof rührselig voneinander Abschied nimmt. CUT Esposito streicht die Seite durch und fängt wieder an, dieses mal wieder mit einem Liebespaar, das fröhlich am Frühstückstisch sitzt. RATSCH macht das Blatt, als er es aus seinem Block reißt. Nun fängt er erneut an zu schreiben. Dieses mal über eine Vergewaltigung, hört aber auch dies nach kurzer Zeit auf. Ideenlos legt er sich ins Bett, um sich am nächsten Tag Anregungen bei seiner ehemaligen Vorgesetzten, Irene Menéndez Hastings, zu holen.

Der Film wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film und den Goya Filmpreis als Bester ausländischer Film in spanischer Sprache ausgezeichnet. Die 3 Hauptakteure Ricardo Darín, Soledad Villamil und Guillermo Francella machten alle einen ganz guten Job. Der Film, den ich als romantischer, dramatischer, kriminalistischer Thriller mit Politik- und Sozialelementen bezeichnen würde, hat durch seine Kehrtwendungen, interessanten Offenbarungen und wechsel der Erzählzeiten ein schönes Allroundpacket abgeliefert. Der Film hätte auch 9/10 bekommen können, wäre da nicht der "Soundtrack", der ein wenig vernachlässigt wurde, die bescheidene Leistung der Nebenakteure und die im deutschen Falle schlechte Synchronisation, die ein wenig das Filmvergnügen trübt, gewesen.

Time (Inception OST) - Musicvideo



Ein sehr beeindruckendes Video, zusammengeschnitten aus Filmszenen der letzten Zeit. Seht es euch an! Wie viele der Filme dort habt ihr gesehen?

Kinostarts am 2.6

Auch diese Woche gibt es wieder einige interessante Kinoneustarts. 2 davon stellen wir euch nun vor!

Hangover 2




Nachdem Teil 1 im Jahr 2009 eingeschlagen ist wie eine Bombe kommt nun der 2. Teil in die Kinos. Der Cast sowie die Crew blieben glücklicherweise quasi unverändert. Lediglich der Schauplatz wurde vom amerikanischen Glückspielmoloch Las Vegas nach Thailand verlegt. Und auch dort sorgt die Bande bestehend aus Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms), Alan (Zach Galifiankis) und Doug (Justin Bartha) wieder für Stimmung. Nach einer furiosen Junggesellennacht ist wieder einmal die Erinnerung quasi gelöscht und wieder ist einer der vier Gefährten verschwunden. Klingt nicht nach viel neuem, doch ehrlich gesagt finde ich, dass es keinen Grund gibt an den Grundpfeilern des Filmes zu arbeiten, denn allein der neue Schauplatz sorgt schon für genug Möglichkeiten den Film ein neues Gesicht zu geben. Wie bereits vor einigen Tag hier angekündigt und wie ihr auch auf unserer Facebook und Twitterseite lesen könnt wird es spätestens Donnerstagabend auch eine Review geben.

The Source Code



Jake Gyllenhaal in Action! Nachdem er in seinen beiden letzten Projekten (Prince of Persia und Love and other Drugs) bereits einige solide Leistungen zeigen konnte spielt Gyllenhaal nun den US-Soldaten Colter Stevens der unter Aufsicht von Colleen Goodwin (Vera Farmiga) in die letzten 8 Minuten eines Lebens von fremden Menschen eintaucht. Dafür verwenden sie ein hochkomplexes Computerprogramm, den so genannten Source Code. Innerhalb dieses Programms lernt er die Zugreisende Christina Warren (Michelle Monagan) kennen, welche ihn für ihre Reisebegleitung hält. Doch nach genau 8 Minuten verunglückt der Zug durch die Detonation einer Bombe. Stevens Aufgabe ist es nun den Attentäter ausfindig zu machen.
An sich finde ich, ist die Thematik ziemlich interessant, doch weder die Leistung von Gyllenhaal im Trailer noch die sich abzeichnende fehlende Tiefe dieses Films sorgen bei mir für Vorfreude.

Sonntag, 29. Mai 2011

[Movie Review] Senna

Senna in der IMDB



Mein Rating: 8/10

Die Dokumentation "Senna" befasst sich mit dem Aufstieg und der Laufbahn von Ayrton Senna, einem der größten Formel 1 Rennfahrer aller Zeiten. Der Film zeigt, wie sehr sich Senna mit seinem damaligen Kontrahenten Alain Prost und der FIA-Leitung anlegte, da die Formel 1 seiner Meinung nach immer mehr zu einem Politikum wurde. Aber auch der private Senna wird stellenweise gezeigt, so engagierte er sich durch eine Stiftung bis über seinen Tod im Jahre 1994 für benachteiligte Kinder in seiner brasilianischen Heimat.

Regisseur Asif Kapadia zeigt das Leben dieses Ausnahmesportlers zum Teil aus Mediensicht und Archivaufnahmen verschiedener Fernsehstationen, zum Teil aber auch aus privaten Aufnahmen und Archiven, die Senna unter anderem mit seinen Eltern zeigen. Im Verlauf der Dokumentation kommen immer wieder Zeitzeugen, Verantwortliche und Weggefährten zu Wort, selbige werden aber nie eingeblendet. Diesen Aspekt finde ich sehr interessant, da er in diesem Genre zwar nichts weltbewegendes ist, den Film aber flüssiger daherkommen lässt.

Was mich darüber hinaus ein wenig stört ist die Tatsache, dass sein Tod und die darauf folgenden Verbesserungen innerhalb des Regelwerkes der Formel 1 meiner Meinung nach zu wenig thematisiert werden. Doch wenn man davon absieht, fallen mir zwei Sachen auf, die den Film so interessant und gut machen:

Zum einen werden viele Szenen gezeigt, in denen thematisiert wird, wie zerstritten die Formel 1 und insbesondere die FIA und die Fahrer hinter den Kulissen manchmal sind. Ebenso finde ich es äußerst positiv, dass der Film auch für nicht-Formel 1 Fans verständlich ist, da man selten von allzu steifem Fachsimpeln gebrauch macht.

Der Soundtrack hinterlegt viele Szenen sehr dezent, jedoch wirkt er stellenweise zu glorifizierend, fast schon kitschig.

Alles in allem ist Senna eine sehr interessante Doku, nicht nur für Formel 1 und Rennsport Fans.

Für Fans von: Ayrton Senna (BBC)

Twitter Page

Ab sofort könnt ihr euch auf unserer neuen Twitterseite über Updates informieren!

Samstag, 28. Mai 2011

[Movie Review] Blood Diamond

Blood Diamond in der IMDB



Mein Rating: 7/10

Danny Archer ist Diamantenschmuggler mit Leib und Seele. Durch seine jahrelange Arbeit für den Söldnerkommandanten Colonel Coetzee ist er mit der Lebensart in afrikanischen Krisengebieten bestens vertraut und auch was Verhandlungen mit Rebellenführern und Unterhändlern angeht ist Danny mit allen Wassern gewaschen.

Als er eines Tages doch einmal geschnappt wird und ihn weder sein Charme noch sein Geld vor der verhaftung bewahren, landet er in Sierra Leone im Gefängnis. Während eines Aufruhrs wird er auf den Fischer Solomon Vandy aufmerksam, welcher angeblich über den Standort eines 100 Karat Diamants bescheid weiß. Während er den Diamantenraub plant, trifft er in Freetown auf die Journalistin Maddy Bowen.

In der folgenden Zeit kreuzen sich die Wege der beiden immer häufiger und beide merken, dass sie einander brauchen. Danny um an den Diamanten zu kommen, Maddy um eine große Story zu bekommen. Doch auch Solomon hat Ziele und so verspricht Danny ihm, seine Familie zu finden und ihm ein sicheres Leben zu ermöglichen. Allerdings läuft vieles nicht wie geplant.

Edward Zwick inszeniert mit "Blood Diamond" einen Film der eine interessante Thematik zeigt, stellenweise aber schauspielerisch nicht den Erwartungen, die man bei diesem Cast haben kann, gerecht wird.


Dazu einige Darsteller in der Einzelkritik:

Leonardo DiCaprio (Danny Archer) zeigt mit seiner guten Leistung, dass er eine Stärke für Einzelgängertypen besitzt. Ähnlich wie im 2008 erschienenen Thriller "Der Mann, der niemals lebte" spielt er den abgebrühten Alleingänger auf sehr hohem Niveu, sehr authentisch, sehr glaubhaft.

Jennifer Connelly (Maddy Bowen) spielt die Rolle der Stimmungs- und Meinungslatenten Jungjournalistin, wie auch schon ihre Rollen in "Requiem for a dream" und "Der Tag an dem die Erde still stand" sehr solide.

Dijimoun Hounson (Solomon Vandy). Wer Forest Withtaker in "Der letzte König von Schottland" beeindruckend fand, wird auch um eine Honoration von Hounson nicht hinweg kommen. Ähnlich wie Whitaker zeigt Hounson, wie sehr man dem Wahnsinn verfallen kann, wenn man sein Leben lang nur von Krieg und Elend umgeben ist.


Zur Story

die sehr authentisch, nahezu perfekt mit der anarchistenschen Umgebung von Westafrika verschmilzt, kann man nicht viel schlechtes sagen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich dort wohl ähnliche Geschichten zutragen und dieser Sachverhalt wird, wie oben beschrieben, sehr authentisch gezeigt.

Was mich aber stört ist, dass es Stellenweise so rüberkommt, als wenn die Chemie zwischen Connelly und DiCaprio nicht gestimmt hat. Einige Dialoge wirken eher auswendig gelernt und aufgesetzt, statt vernünftig geschauspielert.

Der Soundtrack von James Newton Howard orientiert sich lose an afrikanischer Musik, welche hauptsächlich dazu benutzt wird, Jagd- und Verfolgungsszenen zu unterlegen oder die atemberaubenden Kameraeinstellungen zu untermalen. mit welchen im Kontrast zum wilden, anarchistischen Afrika auch das weitläufige, unergründliche und ebenso faszinierende Afrika gezeigt wird.

Alles in allem ist "Blood Diamond" ein intellektuell, aufrüttelnd angehauchtes Hollywooddrama, welches man durchaus als Anlaß nehmen kann, sich näher mit der Materie zu befassen.

Für Fans von: Der Mann, der niemals lebte, Der letzte König von Schottland

Unsere Facebook Page

Ab sofort findet ihr hier unsere Facebook Page!

PS: Heute abend gibts wieder eine Review, ich weiß nur noch nicht zu welchem Film.

Stay tuned!

Share

Twitter Delicious Facebook Digg Stumbleupon Favorites More