Jason Roberts wird genau wie viele Millionen andere Menschen von einem Moment auf den nächsten zum Zeugen eines nuklearen Schlagabtauschs. Durch die Zerstörung des NATO Hauptquatiers aufgeschreckt beginnt ein US General einen Atomkrieg und startet die Raketen in Richtung Udssr. Diese Antwortet mit dem Abschuss von 300 ICBM's und richtet in den USA beträchtliche Schäden an.
Der Film aus dem Jahr 1983 befasst sich hauptsächlich mit dem Folgen eines derartigen Szenarios, und zeigt in ruhigen und klaren Szenen, wie sich das Leben in solch Extremsituationen schlagartig verändert. Die schauspielerische Leistung ist (leider) bestenfalls Hollywood Durchschnitt und auch der Soundtrack hinterlässt kaum einen bleibenden Eindruck, aber darum geht es auch garnicht, denn dass was diesen Film so starkt macht, und dass sage ich als jemand der erst einige Zeit nach dem Kalten Krieg auf die Welt gekommen ist, ist die Kälte und die Intensität in der die kurzfristigen Folgen eines solchen Erreignisses geschildert werden. Denn auch heute in einer Zeit in der die Bedrohung eines nuklearen Schlagabtausches, zumindest akut und in unseren Breiten, weitestgehend ausgemerzt ist, zeigt dieser Film dass "was hätte Geschehen können" teilweise sehr ängstigend.
Die tragisch-schöne Geschichte des Mann in schwarz.
Folsom State Prison und Johnnys Bruder Jack. Bereits in den ersten Minuten werden dem Zuschauer zwei wichtige Etappen im Leben des Johnny Cash gezeigt.
Dieser wirderum wird von Joaquin Phoenix dargestellt, welcher in einer Rückblende die guten, wie auch die schlechten Zeiten des legendären Johnny Cash revu passieren lässt.
Vor der Kulisse eines Amerika der 60er Jahre wird aus dem Vertreter J. R. Cash ein berühmter Musiker und bald schon spaltet sich sein Leben: Zum einen gibt es da seine Familie, welche stark unter der Karriere Cashs leidet, zum anderen ist da seine Band und die bezaubernde June Carter (Reese Witherspoon, diese erhielt für ihre Rolle den Oscar als beste Hauptdarstellerin).
Der Film offenbart, dass auch Johnny Cash ein Stardasein führte, wie man es oft kennt: Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Doch zwischen alle dem wird hier auch eine wundervolle Liebesgeschichte erzählt, welche sich zum Leid manch einer Figur über Jahre hinzieht.
Schlussendlich lässt sich jedoch sagen: Der Film ist nicht perfekt, doch schließlich lässt sich aus den entstandenen Teilen eine sehr gut nachvollziehbare Biographie zusamensetzen. Der ein oder andere dürfte sich nach diesem Film mehr für Johnny Cash interessieren als vorher (darum wurde aus der anfänglichen 7/10 eine 8/10).
Der Agent im Ruhestand, Bryan Mills, versucht nach Jahren der Abstinenz und des Untertauchens eine Beziehung zu seiner Tochter Kim herzustellen, die bei Mills Exfrau und ihrem neuen Mann, dem reichen Stuart lebt. Seine Versuche sind jedoch nur von wenig Erfolg gekrönt und er muss schließlich nach Paris in die Ferien ziehen lassen, nichts ahnend das ihr dort ein Martyrium bevorsteht.
Dieser Film aus der Feder von Regisseur Pierre Morel erinnert in vielerlei Hinsicht an die Bourne Trilogie von Paul Greengrass, doch alles in allem ist dies ein Thriller auf allerhöchstem Niveau, kein Filmklon. Während des gesamten Plots läuft Liam Neeson zu Höchstleistung auf. Genretypische Elemente wie die geheimdienstliche Arbeit werden, ebenso wie die Nahkampfszenen, Klasse in Szene gesetzt und künstliche Längen oder Langeweile kommen nicht auf. Storymäßig hat dieser Film keinerlei Schwächen und der Soundtrack gibt dem ganzen eine gute Würze. Wer sich diesen Film ansieht darf sich auf 90 Minuten Hochspannung, Action und Adrenalin freuen. Für Bourne Fans sehr empfehlenswert, für Thrillerfans ein Muss!
Saoirse Ronan greift mit 2 großen Rollen dieses Jahr wieder voll an, was sehr zu begrüßen ist da ihr Auftritt in "in meinem Himmel" sehr beeindruckend war. Hier ihr neuestes Projekt (neben Hanna)
Die Geschichte der Provinzfamilie Ward, die sich vor allem durch den Boxsport über Wasser hält, ist geprägt durch die hochklassige schauspielerische Leistung von Christian Bale und Melissa Leo, die für ihre Darbietung, völlig zurecht, den Oscar in der Nebendarstellerkategorie erhalten haben. Dem Regisseur David Russel gelingt es diese, nach einer wahren Begebenheit entstandene Geschichte, auf allerhöchstem Niveau in Szene zu setzten. Im Gegensatz zu vielen anderen Dramen gibt es während des ganzen Filmes keine einzige Szene die zu dick aufgetragen wirkt. Eine solch hohe Authenzität habe ich bisher nur sehr selten in Hollywoodproduktionen gesehen, und genau das ist es was diesen Film so besonders macht. Die Darbietung der Probleme, denen sich der Boxen Micky stellen muss (Genügend Geld zu verdienen um die Familie zu ernähren, Seine Beziehung zu der Kellnerin Charlene aufzubauen, seine Tochter zu besuchen...), sowie die Probleme innerhalb der Familie (die Cracksucht des Bruders, die Beziehung der Eltern), ist in ruhigen und doch aufwühlenden Bildern gelungen.Vor allem die Szenen in der Dicky und seine Mutter von früher berichten, und wie stolz sie doch auf "ihren" Micky sind gehen einem aufgrund der Tatsache nahe, das im selben Atemzug gezeigt wird wir sehr diese, am Boden liegende Familie, nach dem letzten Strohalm rekt um doch noch in ein geordnetes Leben zurückzufinden. Man könnte "The Fighter" jetzt vorwerfen das die Boxkämpfe von Micky unspektakulär sind, aber im Endeffekt gleicht die charakterliche Tiefe der einzelnen Akteure das aus und so wird aus dem Film kein "Rocky" Klon, sondern ein packendes und tiefgehendes Drama.